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Die Brücke" hat kein tragfähiges Konzept zur Sanierung der "Neuen Heimat"
 
Rendsburg. Auf der Sitzung der des Finanzausschusses der Stadt Rendsburg wurde am 4.12.18 der Jahresabschluss für 2017 der „Neuen Heimat“ vorgestellt. Wie bereits zu erwarten war, wurde ein Verlust von mehr als 1 Millionen Euro ausgewiesen. Zudem ist so gut wie kein Eigenkapital vorhanden und fast die gesamten Einnahmen werden für Personalaufwand benötigt. Auch für 2018 wird ein Verlust in nahezu gleicher Größenordnung erwartet.
 
„Obwohl ‚Die Brücke‘ bereits seit April die Geschäftsführung der ‚Neuen Heimat‘ übernommen hat, hat sich die Lage nicht verbessert. Die versprochene Verlustreduktion wird erkennbar nicht gehalten“, so Mario Meß, Mitglied der Ratsversammlung für die LINKEN in Rendsburg und Mitglied im Finanzausschuss. Des Weiteren wurde der Wirtschaftsplan der für das Jahr 2019 vorgestellt, der einen Verlust von fast 700.000 Euro prognostiziert. Der Vertreter der Brücke, Ludgar Langen, gab an, noch kein vollständiges Konzept für die Sanierung der „Neuen Heimat“ zu haben. Dieses wolle man erst in den kommenden Jahren erarbeiten.
 
 „Es zeigt sich, dass es offenbar ein Fehler war, das Management der ‚Neuen Heimat‘ in die Hände ‚Der Brücke‘ zu geben. Stattdessen muss der Managementvertrag zum nächstmöglichen Zeitpunkt beendet und das Eigenkonzept der ‚Neuen Heimat‘ wieder aufgenommen werden. Dieses Konzept ist nach Einschätzungen der Unternehmensberatung PWC tragfähig und würde nur unter sehr ungünstigen Umständen auch zukünftig zu kleineren Verlusten führen. Zudem gehört die Pflege zur öffentlichen Daseinsfürsorge“, so Meß weiter.
 
Außerdem plant „Die Brücke“ das betreute Wohnen aus der „Neuen Heimat“ auszugliedern und die Preise um 4 Prozent zu erhöhen.
 
 „Die geplanten Preiserhöhungen werden die Marktposition der ‚Neuen Heimat‘ schwächen. Offenbar will sich ‚Die Brücke‘ die Filet-Stücke unter den Nagel reißen und dann die ‚Neue Heimat‘ abwickeln.“, so Samuel Rothberger, Sprecher der LINKEN in Rendsburg abschließend.
 
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