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Proteste gegen AfD-Jugend:
Aktionsbündnis warnt vor Polizeigewalt
Das „Aktionsnetzwerk Widersetzen“ plant massenhafte Aktionen des zivilen Ungehorsams gegen die Neugründung des AfD-Jugendverbandes in Gießen am 29. und 30. November 2025. Die jüngsten Äußerungen von Polizeipräsident Torsten Krückemeier weist „Widersetzen“ als gefährliche Stimmungsmache zurück. In einer Pressemeldung hatte er dem Aktionsbündnis aus Gewerkschaften und Initiativen aus über 80 Städten einen Aufruf zur Gewalt unterstellt.
„Wenn die Polizei die Gründung eines faschistischen Jugendverbands mit Gewalt durchsetzt, dann ist das keine Neutralität, sondern Beihilfe. Krückemeier sollte darüber nachdenken, ob das wirklich seine Aufgabe ist,“ erklärt Noa Sander von „Widersetzen“.
„Unsere Aufgabe ist es, den Faschismus aufzuhalten. Genau das werden wir tun, ohne Eskalation, aber konsequent und entschlossen“, so Noa Sander weiter. Und: „Die Gewaltwarnungen von Polizeipräsident Krückemeier entbehren jeder Grundlage. Sie lassen sich weder aus den Aufrufen von „Widersetzen“ noch aus unseren vergangenen Aktionen rechtfertigen.
Sie sind reine Stimmungsmache und ein Vorwand, um einen harten Polizeieinsatz schon im Vorfeld zu rechtfertigen.“
„Widersetzen“ ist ein bundesweites Aktionsbündnis aus Gewerkschaften und Initiativen aus über 80 Städten und mobilisierte zuletzt 15.000 Menschen gegen den Bundesparteitag der AfD am 11. Januar in Riesa.
(Pressemitteilung von „Widersetzen“, 22.8.25)