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Kiel-Gaarden und die Kommunist*innen:
Straßenbenennung nach Anni Wadle
Anni Wadle 1943 (Foto: Familienbesitz) Geboren am 18. Juli 1909 in Itzehoe
01. Dezember 2015 Antifaschist*innen, Kommunist*innen und andere Linke haben sich erstaunt die Augen gerieben: am 13.11.2015 wird in der einzigen Tageszeitung Kiels über den Antrag des SPD-Ortsbeirats berichtet, eine Straße nach der Kommunistin Anni Wadle zu benennen. Straßenbenennungen gehen oft politische Debatten voraus. In Erinnerung ist noch der jahrelange Kampf der oben genannten Kräfte für eine Ehrung von Ernst Busch, die endlich mit dem „Ernst Busch Platz“ am Germaniahafen 2010 durchgesetzt wurde.
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Kiel:
SPD will Straße nach Kommunistin benennen
http://www.kommunisten.de/index.php?option=com_content&view=article&id=5986&Itemid=153
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Liquidierung des antifaschistischen Widerstands
in Deutschland
Einer der Totgeschwiegenen ist der Rotsportler und KPD-RGOler Wilhelm Pfannmüller, der noch bis Mitte 1933 in Hessen als Bahn-Gleibauarbeiter Flugblätter mit der Aufforderung zum Sturz der Faschistschen Diktatur verteilte. Das Bild zeigt ihn nach seiner Verschleppung in das Emsland KZ “Börgermoor, wo er zusammen mit dem SPD-EiserneFront Oragnisator Carlo Mierendorf und Anderen den Widerstand im Lager der “Moorsoldaten” organisierte. Heute weigert sich der Gründauer Magistrat ein Volkshaus, eine Straße nach diesem Widerstandskämpfer und Nachkriegsbügermeister des Dorfes Mittel-Gündau zu benennen.
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Wie alles begann:
Die Rolle von KPD und SPD
Am 30.1.1933, als Adolf Hitler vom Reichspräsidenten Hindenburg zum Kanzler ernannt wurde, brach die demokratische Fassade der Weimarer Republik endgültig zusammen. Die einsetzende Verfolgung und Ermordung von Millionen Juden der Arbeiterkader, von Gewerkschaftsmitgliedern, Christen und die Zerschlagung aller oppositionellen Kräfte waren auch Vorstufen für den zweiten imperialistischen Weltkrieg.
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Vor 70 Jahren 2. Mai 1933:
Gewerkschaftshäuser von SA besetzt
Die wirtschaftliche Situation in Deutschland hat auch ernstzunehmende PolitikerInnen schon dazu bewegt, Vergleiche zur “Brüning-Zeit” anzustellen. Wie die Entwicklung endete, zu der Brünings als Reichskanzler beitrug, ist heute gut bekannt: Das Jahr 2003 ist voll von 70. Jahrestagen – der Machtübertragung an die Nazis am 30. Januar und der ersten Gewalttaten der faschistischen Regierung. Unstrittig ist, dass andauernde Massenarbeitslosigkeit eine Gefahr für die Demokratie darstellt. Unstrittig ist, dass reaktionäre politische Maßnahmen, Untergrabung der sozialen Sicherungssysteme, Angriffe auf ZuwandererInnen und Flüchtlinge sowie eine Zunahme oft mörderischer faschistischer Aktivitäten zum Alltag in der Bundesrepublik gehören. Grund genug, an den genannten Jahrestagen nicht nur zurück zu schauen.
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Der 1. und der 2. Mai 1933:
Unvorbereitete Gewerkschaften
Der 1. Mai 2008 steht für die arbeitenden Menschen im Zeichen eines historischen Datums: vor 75 Jahren, am 2. Mai 1933, besetzte die SA in ganz Deutschland die Gewerkschaftshäuser und zerschlug die Organisationsstruktur der freien Gewerkschaften. Alles Stillhalten gegenüber der Politik des Sozialkahlschlags und der Notverordnungen, der politischen Entrechtung in den Jahren vor 1933, alle Anbiederungsversuche der ADGB-Führer bei Hindenburg und Hitler hatten nichts genutzt. Der beschämende Aufruf des ADGB zur Beteiligung an der faschistischen Maifeier besiegelte die Kapitulation. Anpassung führt zum Untergang – diese wichtigste Lehre für die deutsche Arbeiterbewegung muss immerwährende Mahnung und Orientierung für unsere Politik sein.
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75 Jahre nach Zerschlagung der Gewerkschaften:
Vom 2. zum 10. Mai
Ohne die Ereignisse des 2. Mai 1933, als mit der Besetzung der Gewerkschaftshäuser durch die SA die Niederlage der deutschen Arbeiterbewegung demonstriert wurde, wären die Ereignisse des 10. Mai nicht denkbar gewesen. Einer der „verbrannten“ Schriftsteller, Bertolt Brecht, stellte einen Zusammenhang her, der über die zeitliche Abfolge hinausgeht. Brecht erklärte auch die bis heute verbreitete und unlängst vom bundesdeutschen Präsidenten Köhler so formulierte Ansicht, dies sei eine Tat „aus barbarischem Ungeist“ gewesen, für unzureichend: „Die Roheit kommt nicht von der Roheit, sondern von den Geschäften, die ohne sie nicht mehr zu machen sind.“ Diesen Geschäften standen die Organisationen der Arbeiterbewegung im Weg. Im Juli 1937 – während des spanischen Krieges (der viel mehr war als „nur“ ein Bürgerkrieg) – erklärte Brecht: „Wenn die faschistischen Diktaturen ihre Flugzeugparks fabrizieren, bekommt das eigene Volk keine Butter und bekommt das fremde Volk Bomben. Für die Butter und gegen die Bomben standen die Häuser der Gewerkschaften: Sie wurden geschlossen. (…)
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Die Gestapo in Schleswig-Holstein
Am 30. Januar 1996, also zum 33.Jahrestag des Machtantritts des deutschen Faschismus, lud der AStA der Uni Kiel zusammen mit dem Institut für schleswig-holsteinische Zeit- und Regionalgeschichte (IZGR) zum Vortrag über die nationalsozialistische geheime Staatspolizei (Gestapo) in Schleswig-Holstein ein. Der Referent Prof. Dr. Gerhard Paul, Mitherausgeber des Werkes „Die Gestapo – Mythos und Realität“ (Darmstadt, 1995), ist seit 1993 Professor für Geschichte am IZGR der Bildungswissenschaftlichen Hochschule Flensburg und zur Zeit auch dort noch tätig.