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Mahnwache von Feuerwehrleuten vor dem Landtag

Feuerwehr Kiel 2018

01. März 2018 Vom 24.01.bis 25.01. fand vor dem Landeshaus in Kiel eine Mahnwache von Feuerwehrleuten statt. Mit dieser Mahnwache protestieren die Beamtinnen und Beamten der kommunalen Berufsfeuerwehren gegen ihre Benachteiligung im Zusammenhang mit der Erhöhung der Erschwerniszulagen und der Nichtberücksichtigung bei der Gewährung von Zusatzurlaub für geleisteten Nachtdienst.

In der Presseerklärung von ver.di (23.1.18) heißt es u.a.: „Die kommunalen Berufsfeuerwehren erfüllen Aufgaben, die zu besonderen Erschwernissen und Gefahren für die Beschäftigten führen. Neben der offensichtlichen Brandbekämpfung spielen hier auch die Hilfeleistungen z. B. im Bereich von Wetterschäden, häuslichen Notfällen, Infrastrukturschäden, Großschadensfällen und Unfallsicherung eine erhebliche Rolle.

Weiterhin die größte Belastung ist allerdings der Rettungsdienst, der gerade nachts auch besonders körperlich und geistig anspruchsvolle Situationen hervorbringt. Neben Krankentransporten zählen hier vor allem die Notfallrettungen zu den Grenzerfahrungen im Alltag der Feuerwehrleute.

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di Nord) fordert die Landesregierung in Schleswig-Holstein auf, die Benachteiligung der Beamtinnen und Beamten der kommunalen Feuerwehren im Land, im Verhältnis zu denen der Landespolizei, des Justizvollzugs und der Fischereibehörde, zu beenden.

Es ist nicht erkennbar, wo die Gefahren und die Belastungen der Feuerwehrbeamten bei der Ausübung ihrer Tätigkeiten im Vergleich zu den Beamtinnen und Beamten der Landespolizei, des Justizvollzugs und der Fischereibehörde als nachrangig zu betrachten sind.“

(gst)