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IPPNW (Int. Physicians for the Prevention of Nuclear War,
Ärztinnen und Ärzte gegen den Krieg und in sozialer Verantwortung)
Kriegstüchtiges Gesundheitswesen
- Was bedeutet das für uns? -
Ein Krieg betrifft nicht nur Soldaten auf dem Schlachtfeld, sondern trifft auch die Zivilbevölkerung schwer. Was die Ausweitung der aktuellen militärischen Konflikte für die Allgemeinbevölkerung hier bedeuten würde, lässt sich durch Fernsehberichte über überfüllte oder zerstörte Krankenhäuser in Kriegsgebieten erahnen.
Welche Auswirkungen hat die Vorbereitung unseres Gesundheitssystems auf den Spannungs- oder Verteidigungsfall schon heute? Was bedeutet es, ein Gesundheitssystem auf „Kriegstüchtigkeit“ vorzubereiten? Dienen solche Maßnahmen angesichts einer nuklearen Eskalation und dem drohenden Einsatz von Nuklearwaffen wirklich dem Schutz der Bevölkerung – oder eher deren Beruhigung? Zu diesem Thema möchten wir, die Kieler Gruppe der IPPNW, Sie herzlich einladen.
Mittwoch, 25. März 2026, 19.00 Uhr, „Die Pumpe“, Haßstr. 22, 24103 Kiel
mit Dr. med. Mathias Holz, MHBA,
Leitender Oberarzt der Abt. für Unfallchirurgie, Orthopädie und plastische Chirurgie am UKSH: „Erfahrungen mit der Behandlung schwer verletzter ukrainischer Soldatinnen und Soldaten“
mit Dr. med. Rippel-Lau,
FÄ für Allgemeinmedizin, Hamburg und ehemaliges Mitglied im Vorstand der deutschen IPPNW:
„Aktuelle politische Debatten und geplante Maßnahmen zur sogenannten „Kriegstüchtigkeit“ des Gesundheitswesens: Wo stehen wir heute, wohin soll es – aus Sicht der politischen Akteure – gehen und warum?“
Wir laden Sie herzlich ein, mitzudenken, Fragen zu stellen und gemeinsam darüber zu diskutieren, wie wir als Gesellschaft mit der Realität von Krieg und Katastrophen umgehen – und warum Frieden im Sinne des ärztlichen Präventionsgedankens eine zentrale Aufgabe des Gesundheitswesens ist.
Verantwortlich iSdP: Dr. med. Mechthild Klingenburg-Vogel, Schleswigerstr. 42, 24113 Kiel

