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Das Ghetto von Riga

Am 27. Januar jährt sich zum 70. Mal die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz durch die Rote Armee. Rund um den 1996 vom damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog eingeführten Holocaust-Gedenktag erinnern zahlreiche Veranstaltungen an dieses Ereignis. Die Förde-vhs und die Landeshauptstadt Kiel laden aus diesem Anlass am Mittwoch, 28. Januar, um 19 Uhr zu einem Filmabend in das Kultur- und Veranstaltungszentrum Pumpe, Haßstraße 22, ein.

Gezeigt wird der Dokumentarfilm „Wir haben es doch erlebt…“ Das Ghetto von Riga, in dem der Berliner Filmemacher Jürgen Hobrecht sowohl die Verschleppung von etwa 25.000 Juden aus dem Deutschen Reich nach Riga, als auch die Ermordung von fast 27.000 lettischen Juden thematisiert. Erzählungen von Zeitzeugen über Massenhinrichtungen und das Leben im Ghetto machen die Dokumentation zu einem einzigartigen Bericht über Zeiten, in denen Menschlichkeit keine messbare Rolle mehr spielte. Der Film wird seit gut einem Jahr in Deutschland gezeigt und macht erstmals Station in Kiel. Im Anschluss steht der Filmemacher für ein Gespräch mit dem Publikum zur Verfügung. Stadtpräsident Hans-Werner Tovar ist Schirmherr dieser Veranstaltung. Die Teilnahmegebühr beträgt sechs Euro.

Interessierte können sich bei der Förde-vhs im Internet unter www.foerde-vhs.de oder  telefonisch unter (0431) 901-5200 unter Angabe der Kursnummer H11019V anmelden. Das Pressereferat der Landeshauptstadt Kiel nimmt ebenfalls Anmeldungen entgegen per E-Mail untermedien@kiel.de oder unter der Telefonnummer (0431) 901-1007.


(
Pressedienst der Landeshauptstadt Kiel)