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Schleswig-Holstein:

Verhandlungsergebnis im privaten Omnibusgewerbe

01. Februar 2014 Bei den Tarifverhandlungen für die rund 2.000 Beschäftigten des privaten Omnibusverkehrs in Schleswig-Holstein (OVN), wurde in der zweiten Verhandlungsrunde folgendes Verhandlungsergebnis erzielt:

Das Ergebnis sieht vor, dass bei einer Laufzeit des Tarifvertrages von 18 Monaten die Entgelte um insgesamt 115,- Euro in zwei Stufen angehoben werden. Zusätzlich werden in zwei Arbeitsgruppen Fragen für den Werkstattbereich und den Linienverkehr auf der Insel Sylt behandelt.

Die Gewerkschaft war mit folgenden Forderungen in die Verhandlungen gegangen:

•      Erhöhung der Entgelte um 170,00 Euro monatlich.

•      Eine Erhöhung der Entgelte im Werkstattbereich um 200,00 Euro monatlich.

•      Eine „Inselzulage“ für die Arbeitnehmer auf Sylt in Höhe von 50,00 Euro monatlich.

•      Die Laufzeit des Tarifvertrages sollte 12 Monate betragen.

„Mit diesem Ergebnis sind wir unserem Ziel, für alle Busfahrerinnen und Busfahrer im Land eine einheitliche Vergütung zu ermöglichen, einen deutlichen Schritt nähergekommen. Auch wenn wir an der einen oder anderen Stelle Bauchschmerzen haben“, so Gerhard Mette, der ver.di-Verhandlungsführer. „Bereits nach der zweiten Verhandlungsrunde ein solches Ergebnis zu erzielen, ist ein Ausdruck gewerkschaftlicher Stärke und ein Zeichen dafür, das auch in diesem schwierigen Bereich Verhandlungslösungen, ganz ohne Streiks, möglich sind“, so Mette weiter.

(Presseerklärung ver.di-Nord, 10.01.2014)

   

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