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ver.di Nord fordert:

Keine Ausnahmen beim gesetzlichen Mindestlohn

01. März 2014 Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di Nord) fordert ein Ende der Diskussionen um etwaige Ausnahmen beim geplanten gesetzlichen Mindestlohn und eine schnelle Umsetzung des Gesetzesvorhabens.

„Die nach den Koalitionsverhandlungen weiter geführte Debatte um den gesetzlichen Mindestlohn ist inzwischen unerträglich und treibt seltsame Stilblüten. Wenn Zeitungsverleger behaupten, ein Mindestlohn für Zeitungszustellerinnen und -zusteller sei eine Gefahr für diePressefreiheit und stelle einen Eingriff in Grundrechte dar, ist das nicht nur unerträglich für dieMenschen, die Nacht für Nacht die Tageszeitung und manchmal auch Briefpost dazu verteilen“, so Karin Hesse, Leiterin des ver.di Landesbezirks Nord. „Es darf keine Ausnahmen bei einer gesetzlichen Regelung geben. Darüber hinaus müssen die 8,50 Euro auch auf den Prüfstand. Wenn die große Koalition sich nun Jahre Zeit nimmt, um das Gesetz auf den Weg zu bringen, gehören da mindestens 10,00 Euro als Mindestlohn hinein“, so Hesse weiter.