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Gewerkschaftsticker

01. März 2016 Allianz für Weltoffenheit – Gegen Rassismus und Menschenfeindlichkeit. Am 11. Februar wurde die zivilgesellschaftliche „Allianz für Weltoffenheit“ in Berlin vorgestellt. Die Allianz macht sich stark für: „Solidarität, Demokratie und Rechtsstaat – gegen Intoleranz, Menschenfeindlichkeit und Gewalt“. Der DGB ist Partner der Allianz. Mit dem gemeinsamen Aufruf „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ wolle die Allianz ein „dringendes“ und „sehr deutliches politisches Signal setzen“, sagte der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann bei der Vorstellung der Allianz. „Mit unserem Aufruf wenden wir uns gegen Rechtspopulisten und Rechtsextreme, egal unter welchem Deckmantel sie sich aufstellen.“ (DGB)

Spendenaktion: Gewerkschaften unterstützen jugendliche Flüchtlinge. Wer vor Krieg, Gewalt und Verfolgung in Deutschland Schutz sucht, braucht solidarische Unterstützung. Der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften unterstützen Flüchtlinge auf ihrem Weg in Ausbildung und Arbeit und rufen mit der Aktion „Gewerkschaften helfen“ zu Spenden auf. Spendenkonto Gewerkschaften Helfen Stichwort: Flüchtlinge Nord LB IBAN: DE55 2505 0000 0152 0114 90 BIC: NOLADE2HXXX (DGB)

Rechtspopulistische AfD betreibt Doppelstrategie. Vor den Landtagswahlen in diesem Jahr stellt sich die AfD neu auf. Mit der Vorsitzenden Frauke Petry rückt die Partei gesellschaftspolitisch nach rechts. Nach außen gibt sich die AfD liberal-konservativ und bietet den Wählern, die von der CDU wegen deren Flüchtlingspolitik enttäuscht sind, eine neue politische Heimat. Doch hinter den Kulissen versuchen uneinsichtige Hardliner mit Radikalisierungspotential die Partei zu dominieren. Anders als in der alten Lucke-AfD steht die wirtschaftsliberale Euroskepsis in Programmen und Wahlkampf inzwischen eindeutig im Hintergrund. Die neue Petry-AfD fokussiert auf gesellschaftspolitische Themen, die in der Flüchtlingskrise aktualisiert und rechtspopulistisch zugespitzt werden. Programmatische Kernforderungen finden sich in der Innen-, Geschlechter- und Familien-, sowie Zuwanderungs- und Asylpolitik:“, halten die Autoren fest. (IG Metall)

„Es ist gut, dass wir mit 6 Prozent ins Rennen gehen!“ Berlin, 18. Februar 2016 – Die Forderung steht: sechs Prozent mehr Gehalt und 100 Euro mehr für die Auszubildenden. Das hat die Bundestarifkommission für den öffentlichen Dienst in Berlin für die Tarifrunde 2016 mit großer Mehrheit beschlossen, für 2,14 Millionen Beschäftigte bei Bund und Kommune und  nach  lebhafter Diskussion. (ver.di)

Sechs Prozent mehr Gehalt! Am 21. März 2016 beginnt in Potsdam die Tarifrunde beim Bund und den kommunalen Arbeitgebern. Die GEW hat heute gemeinsam mit den anderen Gewerkschaften die Forderungen bekannt gegeben. (GEW)

Tarifauftakt: dju in ver.di fordert fünf Prozent mehr Geld für Tageszeitungsjournalisten. (ver.di)

Die Unternehmen verdienen gut. Die hohen Renditen und die gute Ertragslage in der Metall- und Elektroindustrie liefern ein weiteres „Gutes Argument“, die Beschäftigten angemessen am wirtschaftlichen Erfolg zu beteiligen. (IG Metall)

DHL Hub Leipzig GmbH: Arbeitszeit wird bei vollem Lohnausgleich auf 38,5 Stunden reduziert . Tarifabschluss bei DHL Hub Leipzig: Für die Teilzeit-beschäftigten bedeutet die Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich ein weiteres Plus im Geldbeutel, für die Vollzeitbeschäftigten wird die Arbeitsbelastung merklich reduziert. (ver.di)

ver.di kritisiert Umgang mit Beschäftigten bei Textilmodekette Zara. Langjährige Mitarbeiter loswerden und so Kosten sparen – das scheint aktuell das Motto bei der Textilmodekette Zara zu sein. (ver.di)

Der Onlinespiele-Hersteller Goodgame Studios entlässt 28 Beschäftigte. Die wollten gerade einen Betriebsrat wählen. (ver,di)

DGB: Mindestlohn-Ausnahmen für Flüchtlinge „glatter Unsinn“ Die CDU hat einen neuen Vorstoß gemacht, um Flüchtlinge vom Mindestlohn auszunehmen. „Eine Ausnahme vom Mindestlohn für Flüchtlinge ist glatter Unsinn“, sagt DGB-Vorstand Körzell und ergänzt: „Der eine verdient 8.50 Euro und würde vom anderen unter-boten, weil der einen Ankunftsstempel aus dem letzten Jahr im Pass hat?“ So könnten Flüchtlinge gegen andere Beschäftigte ausgespielt werden. (DGB)

Hoffmann: Europa braucht solidarische Flüchtlingspolitik. Beim Mindestlohn darf es keine Ausnahmen für Flüchtlinge geben, sagt DGB-Vorsitzender Reiner Hoffmann im Interview mit der Passauer Neuen Presse. In der Flüchtlingskrise macht sich Hoffmann für eine gesamteuropäische Lösung stark und warnt, die Binnengrenzen der EU zu schließen: „Wenn das Schengen-System zerfällt, werden die wirtschaftlichen Kollateralschäden enorm sein. Das trifft alle – auch die Osteuropäer.“ (DGB)

Flüchtlinge verursachen nicht die Defizite der Krankenkassen. Laut Medien-berichten soll die steigende Zahl Geflüchteter in Deutschland womöglich für Defizite bei den Krankenkassen sorgen. Das sei „so schlicht falsch“, erklärt DGB-Vorstand Annelie Buntenbach. „Die seit Jahren politisch bedingten Einnahmeausfälle dürfen nicht den geflüchteten Menschen in die Schuhe geschoben werden.“ (DGB)

LÜCKEN SCHLIESSEN. Die Betriebsräte des Getränkefachgroßhandels verfolgen aufmerksam die derzeitige Diskussion über eine gesetzliche Neuregelung von Leiharbeit und Werkverträgen. Auf ihrem Branchenseminar im Bildungszentrum Oberjosbach (BZO) bei Frankfurt haben 34 Betriebsräte Bundeskanzlerin Merkel, Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel und Arbeitsministerin Andrea Nahles in einem Brief aufgefordert, „Gesetzeslücken, die zum Missbrauch von Werkvertrag und Arbeitnehmerüberlassung führen, zu schließen“. „Drehtüreffekt“ verhindern! (NGG)

Klare Regeln für Werkverträge - Missbrauch stoppen. Immer mehr Arbeitgeber missbrauchen Werkverträge. Das führt dazu, dass Beschäftigte unterschiedlich bezahlt werden, obwohl sie beide die gleiche Arbeit erledigen. Der DGB sagt: Wir wollen keine Angestellten zweiter Klasse. (DGB)

(Zusammengestellt von hg)