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ver.di Kiel/Plön:

Warnstreik im Öffentlichen Dienst

Warnstreik Kiel-04-2016

 

01. Mai 2016 Am 21. April 2016 sind in Kiel 1.500 Beschäftigte aus dem Öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen dem Streikaufruf von ver.di gefolgt, um den Tarifforderungen öffentlich sichtbar Nachdruck zu verleihen. Denn die Tarifrunde, in der ver.di für die Beschäftigten 6% mehr Lohn sowie 100 Euro mehr für die Auszubildenden fordert, scheint nach nach zwei Verhandlungsrunden und einem Arbeitgeberangebot, das unterm Strich 1,8% für zwei Jahre bedeutet, nicht recht voran zu kommen. Aus Sicht der Streikenden ist das Verhalten der Arbeitgeber völlig inakzeptabel, da diese neben der viel zu geringen Gehaltssteigerung zudem ihrerseits auch durch einen Angriff auf die Zusatzversorgung die Tarifverhandlungen belastet haben. 

 

 

„Die Arbeitgeber versuchen in Zeiten von größten Haushaltsüberschüssen in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, ihre Beschäftigten von der Reallohnentwicklung abzuhängen und einen Reallohnverlust zu generieren. Das von den Arbeitgebern verbreitete angebliche Angebot von drei Prozent ist eine Mogelpackung. Betrachtet man es genau, landet man bei 0,66% Erhöhung im Jahr 2016 und lediglich 1,2% im Jahr 2017“, so verdi-Sekretärin Eva Schleifenbaum auf der Kundgebung am Bootshafen.

 

Warnstreik Kiel ruecken-krumm

 

Sollte die dritte Verhandlungsrunde am 28./29. April in Potsdam aus Sicht der Gewerkschaft keine essenziellen Fortschritte bringen, ist mit einer deutlichen Ausweitung der Streiks im Bund und in den Kommunen zu rechnen.

 

(gst)

 

 

 

   

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