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Gewerkschaftsticker

01. August 2016 1. SEPTEMBER: ANTIKRIEGSTAG 2016. DGB-Aufruf zum Antikriegstag 2016. "Viele Millionen Menschen sind heute weltweit Opfer von Kriegen und Bürgerkriegen, von politischer, ethnischer und religiöser Verfolgung und suchen Schutz in anderen Regionen ihres Heimatlandes, in Nachbarländern oder auch in Industrieländern", heißt es im diesjährigen Aufruf des DGB zum Antikriegstag. "Ihre Würde zu schützen ist uns Verpflichtung."

Die Geschichte des Antikriegstages. Seit 1957 erinnert der DGB am 1. September an die Schrecken der Weltkriege und an die Folgen von Krieg, Gewalt und Faschismus. An jedem 1. September machen sich die deutschen Gewerkschaften seitdem stark für Frieden, Demokratie und Freiheit. Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus! (DGB)

DGB-Positionen zum Einsatz der Bundeswehr im Inneren. Einsatz der Bundeswehr im Inneren? Der DGB-Bundesvorstand hat dazu eine Position verabschiedet: In der aktuellen Debatte sei es notwendig, “die Haltung des DGB und seiner Mitgliedsgewerkschaften zur Ablehnung eines Einsatzes der Bundeswehr im Inneren zu bekräftigen.” (DGB)

Mutiger Schritt in einer schwierigen Frage. Endlich: Mehr als 25 Jahre nach der Wiedervereinigung soll die Angleichung des Rentenrechts West und Ost zum Abschluss kommen. Das hat Bundessozialministerin Andrea Nahles angekündigt. Nahles Vorschlag sei “ein mutiger Schritt in einer schwierigen Frage”, so DGB-Vorstand Buntenbach. In einigen Punkten greife er aber zu kurz. (DGB)

Geld und Sicherheit für TSG und T-Systems. Für die Beschäftigten der T-Shop Vertriebsgesellschaft (TSG) bringt die Tarifrunde 2016 mehr Geld und Sicherheit. Bereits in der ersten Verhandlungsrunde konnte ver.di die Arbeitgeberseite davon überzeugen, dass die TSG wirtschaftlich hervorragend da steht und auch die Beschäftigten davon profitieren müssen. Die Beschäftigten der TSG sind gewerkschaftlich gut organisiert. Dieser Fakt ist für erfolgreiche Tarifverhandlungen wichtig. Die individuellen Entgelte und der Entgelttabellen für alle Beschäftigten in den Entgeltbändern A-D steigen ab den 01. August 2016 um 2,6 %, E-J um 2,2 %. Ab dem 01.08.2017 folgt für alle Entgeltgruppen eine Erhöhung um 2,1 Prozent. Betriebsbedingte Beendigungs-kündigungen sind bis zum 31.12.2018 ausgeschlossen. (ver.di Plön Kiel)

Ver.di und die Arbeitgeber des privaten und öffentlichen Bankgewerbes haben sich in der vierten Runde der Tarifverhandlungen am Dienstagabend, den 12. Juli 2016, auf höhere Gehälter für die rund 230.000 Beschäftigten geeinigt. Danach werden die Gehälter in drei Stufen um zunächst 1,5 Prozent zum 1. Oktober 2016, um weitere 1,1 Prozent ab 1. Januar 2018 sowie abermals um 1,1 Prozent ab 1. November 2018 angehoben. Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit von 33 Monaten. Für Auszubildende wurde eine Erhöhung der Ausbildungsvergütung um 50 Euro ab dem 1. Oktober 2016 vereinbart. (ver.di)

Die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di hat mit dem Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) ein Tarifergebnis für die über 14.000 Tageszeitungsjournalistinnen und Tages-zeitungsjournalisten erzielt. Demnach werden die Gehälter und Honorare zum 1. Juni 2016 um 1,5 Prozent und zum 1. August 2017 noch einmal um 1,6 Prozent erhöht. Der neue Gehaltstarifvertrag hat eine Laufzeit von 24 Monaten bis zum 31. Dezember 2017. (ver.di)

Ökostrom: EEG-Ausschreibungskriterien gefährden Arbeitsplätze. Die Ausschreibungskriterien im jüngst durch den Bundestag verabschiedeten neuen Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) sieht DGB-Vorstand Körzell kritisch. „Es ist ein Fehler, dass bei den Ausschreibungen lediglich der Angebotspreis, nicht aber soziale und qualitative Kriterien eine Rolle spielen“, so Körzell. (DGB)

Ausbildung: Das Märchen vom Azubimangel. Wirtschaftslobbyisten behaupten, keine geeigneten Auszubildenden zu finden. Doch die Betriebe bilden immer noch zu wenig Jugendliche aus. Hauptschüler und Flüchtlinge haben oft das Nachsehen, stellt DGB-Bildungsexperte Matthias Anbuhl in seinem Gastbeitrag für die Frankfurter Rundschau fest. (DGB)

Unterschriftenaktion: Lohngerechtigkeitsgesetz jetzt! Gleiche und gleichwertige Arbeit muss gleich bezahlt werden - das ist seit Jahrzehnten geltendes Recht in Europa und in Deutschland. Der DGB und seine Mitglieds-gewerkschaften fordern die Bundeskanzlerin mit einer Unterschriftenaktion auf, dieses Recht endlich durchzusetzen. Unterstützen auch Sie unsere Forderung nach einem Lohngerechtigkeitsgesetz mit Ihrer Stimme. (http://frauen.dgb.de/lohngerechtigkeit-jetzt) (DGB)

CETA: ver.di fordert Entscheidung von Bundestag und Bundesrat.

DGB sieht Robotersteuer kritisch.  Die Digitalisierung verändert die Arbeitswelt. Warum dann nicht künftig die Arbeit von Maschinen besteuern? Keine gute Idee, sagt der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann in der "Welt am Sonntag": "Die Debatte um die Robotersteuer lenkt von den zentralen Herausforderungen ab."(DGB)

Familienarbeitszeit würde junge Eltern entlasten. Junge Eltern sollen weniger arbeiten und dafür vom Staat einen finanziellen Ausgleich bekommen: Der DGB begrüßt diesen Vorschlag von Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig ausdrücklich. “Ein Familiengeld würde den Wunsch vieler Eltern unterstützen, sich Kinder-erziehung, Haushalt und Beruf partnerschaftlich zu teilen”, so Vize Elke Hannack. (DGB)

DGB-Vorsitzender Hoffmann zur Tengelmann-Debatte. “Zum Gemeinwohl gehört auch, dass Betriebs-ratsstrukturen erhalten und Tarifverträge eingehalten werden. Der Wirtschaftsminister hat damit erneut sein Verständnis bekräftigt, dass Tarifverträge und Betriebsräte konstitutiv für die soziale Marktwirtschaft sind und es deshalb gilt, sie zu schützen und zu fördern”, erklärt der DGB-Vorsitzende Hoffmann zur aktuellen Debatte um die Ministererlaubnis zur Übernahme von Tengelmann. (DGB)


EU-Pläne zum Dienstleistungspass “gefährlich und überflüssig”. Die EU-Kommission will mit einem “Dienst-leistungspass” die grenzüberschreitende Entsendung von Beschäftigten vereinfachen. Der DGB lehnt die Pläne der Kommission grundlegend ab. Sie seien “gefährlich und überflüssig”. (DGB)

(zusammengestellt von hg)

   

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