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Occupy geräumt:

Pyrrhussieg für den grünen Rambo

01.10.2012 Die Ratsfraktion DIE LINKE ist bestürzt über die Räumung des Occupy Camps. „Öffentlicher Protest gegen die Finanzkrise wird in Kiel nicht länger geduldet. Entsprechen machte sich der grüne Rambo Todeskino heute Morgen ans Werk und ließ das Occupy-Camp am Lorenzendamm zwangsräumen. Hier wird versucht einen legitimen politischen Protest mit den Mitteln des Ordnungsrechts zu ersticken“, so Ratsherr Stefan Rudau.

„Wir sind jedoch optimistisch, dass dieser erneute Einschüchterungsversuch des Obergrünen nicht von Erfolg gekrönt sein wird und nicht herrschaftskonformer Protest weiter Möglichkeiten finden wird, sich zu artikulieren“, so Ratsherr Rudau weiter.

Für DIE LINKE hat Occupy die Fläche vor der Sparkasse im Sinne ihrer Beschaffenheit als öffentliche Fläche genutzt. Sie haben die Menschen eingeladen sich zu informieren und wer sich dort einfach nur erholen wollte, konnte dies ungehindert tun. Dass besonders die grüne Ratsfraktion und der grüne Bürgermeister die Räumung betrieben haben verwundert, da große Teile der grünen Partei anderer Auffassung waren. So forderte beispielsweise der Grüne Landtagsabgeordnete Rasmus Andresen auf Facebook die Aktivisten zum Durchhalten auf und der grüne Bundestagsabgeordnete Arfst Wagner war heute Morgen noch im Camp.