Daten/Fakten  

   

Auf dem Weg zur Revolution III

„Wir stehen der Bewegung fern“

Dann sehen wir trübe in die Zukunft!“ -  Mit diesen Worten hatten die Vaterlandsverteidiger in der Generalkommission der deutschen Gewerkschaften ihrer Befürchtung Ausdruck gegeben, der Massenstreik vom Januar 1918, der hauptsächlich von Rüstungsarbeitern durchgeführt worden war, könnte womöglich nicht die letzte Aktion dieser Art gewesen sein. (Siehe LinX vom 2.2.08.)

 

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Auf dem Weg zur Revolution IV:

Der Dank des Vaterlands

Die SPD-Politiker Ebert, Scheidemann und Braun waren während der Januarstreiks 1918 in die Berliner Streikleitung eingetreten. Für ihre auf baldige Beendigung des Streiks ausgerichteten Bemühungen haben ihnen reaktionäre Politiker und natürlich die  General- kommission der Gewerkschaften (eine Art Lenkungsausschuss der noch nicht zu einem Gewerkschafts-Bund mit eigenem Vorstand zusammengeschlossenen Verbände) ausdrücklich Dank gewusst; aus dem Correspondenzblatt der Generalkommission hatten wir in der vorletzten Ausgabe der LinX (03/2008) zitiert.

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Auf dem Weg zur Revolution (V)

Prinz Max und die „Revolution von oben“

Der September des Jahres 1918 brachte mit dem Eingeständnis der deutschen Niederlage durch die Oberste Heeresleitung  ein- schneidende Änderungen in der Politik der herrschenden Klassen. Hatte der Staatssekretär des Auswärtigen, Paul von Hintze, noch am 21. August nach Berlin gemeldet: „Nach Ansicht der OHL (Oberste Heeresleitung – D.L.) gibt die militärische Lage keinen Anlass zu gedrückter Stimmung. Es liegt kein Grund vor, am Siege zu zweifeln. Erst wenn wir zweifeln, ob wir siegen, sind wir besiegt“, so gab auch Ludendorff Ende September den Krieg verloren und ersuchte am 28. des Monats Hindenburg um sein Einverständnis zur sofortigen Einleitung von Waffenstillstandsverhandlungen.

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Auf dem Weg zur Revolution (VI)

Die „innere Front“ zerbricht

Friedrich Ebert hatte in seinem Plädoyer für den Eintritt der Sozialdemokratie in die Regierung des Prinzen Max von Baden erklärt: „Wollen Sie jetzt keine Verständigung mit den bürgerlichen Parteien und der Regierung, dann müssen wir die Dinge laufen lassen. Dann greifen wir zur revolutionären Taktik, stellen uns auf die eigenen Füße und überlassen das Schicksal der Partei der Revolution. Wer die Dinge in Russland erlebt hat, der kann im Interesse des Proletariats nicht wünschen, dass eine solche Entwicklung bei uns eintritt. Wir müssen uns im Gegenteil in die Bresche werfen.“

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Auf dem Weg zur Revolution (VII)

November-Gedanken mit Tucho

Unsere kleine Reihe „Auf dem Weg zur Revolution“ hat die geneigten LeserInnen bis in die letzten Oktobertage des Jahres 1918 geführt. Die Ereignisse in Kiel in den ersten Tagen des November, als sich nach der genialen Idee der Marineleitung, die Schiffe mit den meuternden Matrosen aus der Nordsee nach Kiel zu verbringen, die Soldaten mit den Arbeitern zusammentaten und das Signal zur deutschen Revolution gaben, sind noch nicht dargestellt worden – und werden auch an dieser Stelle nicht geschildert. Sie werden sicher umfangreich beleuchtet auf der Veranstaltung der Kommunistischen Partei am 8. November.

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