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Mit PEGIDA reden?

Dieser Tage wird mit Blick auf die unter dem Slogan PEGIDA oder ähnlichen Aufrufen stattfindenden Demonstrationen in der Politik viel über den vermeintlichen Bedarf des Dialogs mit den Protagonisten dieser Aufmärsche nachgedacht. "Wir lehnen jeglichen Dialog mit faschistischen und anderen überzeugten Rassisten, die derzeit im Gewand des angeblichen Wutbürgers daher kommen, ab!" erklärt Martin Link, Geschäftsführer im Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein. 

Kräfte, die Flüchtlingen ihnen zustehende Rechte pauschal verweigern wollen, die einer rassistisch intendierten Politik und Verwaltungspraxis das Wort reden und deren "Botschaften" sich eine eskalierende Zahl an Brandanschlägen und gewalttätigen Übergriffen gegen Asylheime, Flüchtlinge und andere (vermeintlich) nichtdeutsche Personen zurechnen lassen müssen, seien nicht der an Sie gerichteten Ansprache wert, sondern müssen mit allen im demokratischen System zur Verfügung stehenden Mitteln bekämpft werden. Anstatt über Dialoginitiativen in Richtung PEGIDA nachzudenken, sollten PolitikerInnen aus Bund und Ländern sich öffentlichkeitswirksam an die Seite der Opfer stellen - Flüchtlinge, ihre UnterstützerInnen und andere Menschen mit Migrationshintergrund - und diesen ihre ungeteilte Solidarität zusichern! Beigefügt die aktuelle PE von Pro Asyl und ein Redebeitrag von Marco Schmidt vom Sächsischen Flüchtlingsrat, den er bei der PEGIDA-Gegendemonstration am 15.12.2014 in Dresden gehalten hat.


gez. Martin Link


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