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Düsseldorf: Rheinmetall-Blockade
Am 20.02.2026 um 11 Uhr blockierte eine Gruppe von etwa 40 Aktivist:innen den Eingang von der Rheinmetall AG in Düsseldorf Derendorf. Die Aktion sollte aufmerksam auf die Lage in Rojava, Westkurdistan aufmerksam machen. Seit einigen Wochen steht das Gebiet nun unter Beschuss. Die Autonomie, welches sich das kurdische Volk in Nord-Ostsyrien gegen den IS erkämpft hat, steht unter akuter Bedrohung der Milizen des HTS-Regierung und der Proxy des Türkischen Staates.
"Rojava ist nicht nur ein Gebiet, es ist die Frauenrevolution. Die Fraueneinheiten der Rojavarevolution haben gezeigt, das die Frau ihren Platz im Befreiungskampf um ihre eigenen Interessen hat. Trotz der Gewalt und der Demoralisierung des IS damals und der dschihadistischen Banden des HTS bleibt ihr Wille bestehen. Der Angriff auf Rojava ist ein Angriff auf die Frauenrevolution und somit auf uns Frauen auf der ganzen Welt!", so die Sprecherin C. Levanta.
Die Aktion vor Rheinmetall AG sollte vor allem den Bezug der BRD zu diesen Angriffen verdeutlichen. Die BRD pflegt enge diplomatische Beziehung mit dem HTS-Regime und Al-Jolani, der ein ehemaliger Al-Qaeda Kader ist. Zudem liefert der deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall auch in die Türkei. Somit verdient die Bundesregierung als weltweit fünftgrößter Waffenexporteur an dem Leid der Kurd:innen mit.
"Vor einigen Jahren haben sie unsere Frauen und unseren Widerstand in den höhsten Tönen gelobt. Nun schweigen sie nicht nur, sie sind auch noch Mittäter. Das zeigt doch den heuchlerischen Charakter der imperialistischen BRD."
Die Militanz die sich dort genommen wird, soll zur internationalen Wechselwirkung beitragen. Das kurdische Fernsehen strahlt Proteste aus der ganzen Welt aus. "Unsere Solidarität soll eine Kraftquelle für sie sein, so wie Rojava es für die ist, die an einer besseren Welt, frei von Ausbeutung und Unterdrückung glauben.", so Levanta.

