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Abgeordnetenwatch:

Stoppt die Lobbyistenmafia

01. November 2016 Für viel Wirbel hat in diesem Jahr abgeordnetenwatch.de in Berlin gesorgt, da die Lobbykontakte der Fraktionen im deutschen Bundestag öffentlich wurden und die Geheimvergabe der Lobbyisten-Hausausweise ge­stoppt wurden. Deshalb wird abgeordnetenwatch.de von der Lobbymafia massiv angegriffen. Im deutschen Bundestag wetterte kürzlich ein 

 

CDU-Abgeordneter im Deutschen Bundestag abgeordnetenwatch.de sei eine „anmaßende Einrichtung“. Er rückte abgeordnetenwatch.de sogar in die Nähe von Nationalsozialismus und Sowjetregime. Aber auch die Lobbyisten machen Stimmung gegen überfällige Transparenzforderungen. Sie drohen sogar mit Klage, sollten sie künftig keine Hausausweise mehr bekommen. Das zeigt deutlich wie groß ihre Angst vor Transparenz ist. Lobbyisten vertreten u. a. auch Unternehmen, die von „kriminellen“ Vorständen, wie bei VW, Mercedes, Siemens, Deutsche Bank, Commerzbank, HSH Nordbank etc., vertreten werden. „Doch schon jetzt ist sicher: Die Transparenzgegner werden alles in Bewegung setzen, um uns auszubremsen. Und sie sind klar in der Übermacht: Unseren momentan 3.674 Förderinnen und Förderern stehen allein in Berlin etwa 6.000 Lobbyisten mit Millionenbudgets und besten Beziehungen in die Politik.“ schreibt abgeordnetenwatch.de. 

 

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(hg)