Daten/Fakten  

   

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Brexit – Ein Desaster oder ein großer Sieg?

Die Haltungen über den Umgang mit der EU bleiben geteilt. Der Ausgang des britischen Referendums über die EU ist in Kreisen der antikapitalistischen Linken sehr unterschiedlich interpretiert worden. Dabei kreist die Debatte hauptsächlich um zwei Fragen: War das JA zum Austritt ein Klassenvotum oder war es ein Punktsieg für die extreme Rechte? Hat sich das Kräfteverhältnis für die Linke dadurch verbessert oder verschlechtert? Welche Antwort gibt die Linke auf Globalisierung und De-Industrialisierung?

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http://www.sozonline.de/2016/07/brexit-ein-desaster-oder-ein-grosser-sieg/

 

Kommentar von Conrad Schuhler:

Nach dem Brexit: Wie tot ist Europa?

29. 06. 2016: Für Conrad Schuhler war das Votum eine Stimme gegen das Brüssel-Europa der Austerität, eine Absage an Brüssel, doch zugleich eine Unterstützung der nationalistischen Kräfte im eigenen Land, die sich stark machen für eine weiter zugespitzt neoliberale Version des Kapitalismus. Die Opfer der neoliberalen Politik von EU und von nationalen Staaten wenden sich vor allem dem rechten, nationalistisch formulierten Widerspruch gegen „Brüssel“ zu. Notwendig ist eine linke, europaweite Agenda.

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http://www.kommunisten.de/index.php?option=com_content&view=article&id=6261

AKL

Keine Zukunft für und mit EU


Erklärung des Bundessprecher*innen-Rates der Antikapitalistischen Linken in der LINKEN am 25. Juni 2016 zum Ausgang des EU-Referndums in Großbritannien.

BREXIT-VoterTurnoutWithAGE

Die Volksabstimmung in Großbritannien über die Mitgliedschaft in der EU ist zu einem Fiasko für die herrschende politische Elite in der Europäischen Union geworden. Damit ist ein vorläufiger Höhepunkt der Legitimationskrise des europäischen Kapitals, seiner Regierungen und seiner zentralen Behörden in Brüssel erreicht. Nur in den wenigsten Ländern und in wenigen Fällen wurde die Politik der EU und ihre vertraglichen Grundlagen den Bevölkerungen zur Entscheidung vorgelegt. In fast allen dieser wenigen Fälle hat die Bevölkerung ein klares Nein zu dieser EU gesagt. Das ist heute in Großbritannien nicht anders. Wir respektieren dieses wiederholte Nein nicht nur, sondern wir halten es für die einzig angemessene Antwort in dieser Situation.

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EL        PCF  

Das Ausmaß der Ablehnung muss zur Neugründung der EU führen

25.06.2016: Der Nationalsekretär der Französischen Kommunistischen Partei (PCF) und Vorsitzende der Partei der Europäischen Linken, Pierre Laurent, hat zum Ergebnis der britischen Volksabstimmung über den Austritt aus der EU folgende Erklärung veröffentlicht:

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http://www.kommunisten.de/index.php?option=com_content&view=article&id=6258

Griechenland:

Rettung der Finanzindustrie

Athen 2012

01. Juni 2016 Nach einer Studie der European School of Management and Technology wurden mit den Milliarden in den vergangenen Jahren vor allem Banken und private Gläubiger gerettet. Von den knapp 216 Mrd. Euro der ersten beiden Kreditprogramme sind nicht einmal zehn Mrd. Euro in den Staatshaushalt der Griechen geflossen. Das sind nicht einmal fünf Prozent der Gesamtsumme , das der Bevölkerung zugute kam. Der überwiegendeTeil wurde zur Bedienung der Schulden und Zinszahlungen aufgebracht. 86,9 Milliarden Euro waren für die Ablösung alter Schulden, 52,3 Milliarden Euro wurden für Zinszahlungen verbraucht und 37,3 Milliarden Euro wurden für die Rekapitalisierung , der durch die kapitalistische Finanzkrise angeschlagenen griechischen Banken, benötigt.

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Auseritätspolitik beenden

An die Mitglieder der Euro-Gruppe und der Arbeitsgruppe „Euro-Gruppe“

Im Herbst letzten Jahres wurde von einigen der unterzeichnenden Organisationen eine Petition überreicht, die von 53 weiteren Organisationen aus 15 europäischen Ländern unterstützt und von mehr als 100.000 Personen unterzeichnet wurde und in der die Streichung der griechischen Schulden gefordert wurde. Außerdem wurden die Beendigung der erzwungenen Austeritätspolitik und neue globale Regeln für eine rasche, gerechte und menschenrechtskonforme Lösung von Schuldenkrisen gefordert. Wir stellen erfreut fest, dass die Bewältigung des griechischen Schuldenproblems nun auf der Tagesordnung steht.

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Griechenland-Solidaritätskomitee und RLS:

Friedhof Ägäis

01. März 2016 Zur Situation der Flüchtlinge auf Lesvos und der Balkanroute

Veranstaltung des Griechenland-Solidaritätskomitees und der Rosa-Luxemburg-Stiftung mit:

- Claus Kittsteiner, Mitglied von attac und Griechenland-Soli-Aktivist, Teamleiter des Projektes „Volunteers for Lesvos” auf Lesbos (Griechenland)

- Antirassistischen Aktivist_innen aus Kiel, die in Idomeni, an der griechisch-mazedonischen Grenze, ankommende Geflüchtete direkt unterstützten. In der Veranstaltung werden sie von ihren Erfahrungen berichten und Möglichkeiten zur praktischen Unterstützung aufzeigen.

Donnerstag, den 31. März um 19.30 Uhr in der Pumpe (Galerie)

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Europas Werte

Was der Umgang mit Flüchtlingen, mit dem griechischen Volk und mit dem türkischen Ministerpräsidenten über unsere Regierenden aussagt.

1. 2008. Per Ordre Mufti aus Berlin und ein bisschen Paris werden alle EU-Regierungen verdonnert, ihre Zocker-Banken mit viel Staatsknete zu retten. Das dafür nötige Geld muss natürlich geliehen werden, denn drucken geht in Euro-Zeiten nicht mehr. Für einige Staaten wie Griechenland, Portugal oder Irland, die ohnehin schon ein wenig klamm sind, ist das fatal. Sie sind sozusagen über Nacht überschuldet und werden zum Freiwild. An den Finanzmärkten wird gegen ihre Staatsanleihen gewettet. Neues Geld gibt es nur noch für zweistellige Zinsen. (Was meint ihr, was hier los wäre, wenn Deutschland auf seine etwas mehr als zwei Billionen Euro 12 Prozent Zinsen zahlen müsste. 240 Milliarden Euro im Jahr allein an Zinszahlungen. Das wären rund 75 Prozent des Bundeshaushalts.)

 

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"Wieder versuchen. Wieder scheitern. Besser scheitern."

Gedanken zu DiEM25

16.02.2016: Jetzt beginnen die Mühen der Ebene. Denn niemand weiß bislang, wie eine paneuropäische Bewegung organisiert und strukturiert sein muss, die noch dazu "transversal" die eine radikale Linke ebenso erreichen soll wie moderate Linke, Grüne und Liberale. Wie können Selbstorganisierung, lokale Arbeit und ein transnationales Projekt miteinander verbunden werden? Insofern war die Aussage von Yanis Varoufakis in der Berliner Volksbühne "kochen ohne Rezept" mehr als ein Bonmot des Abends. Wie auch die Veranstaltung, bei der Varoufakis und Freunde ihre Bewegung für ein demokratisches Europa (Democracy in Europe Movement – DiEM25) vorstellten, mehr als eine gelungene "Show" war; sie ist Anstoß für weitere Diskussionsprozesse und die Suche nach Übereinstimmung.
 
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SYRIZA zum Generalstreik

Griechenland:

Solidaritätserklärung

In zahlreichen Streiks und Demonstrationen protestieren in Griechenland unterschiedliche Bevölkerungsgruppen gegen die unsozialen Maßnahmen der Regierung. Diese treibt auf Anordnung der EU, besonders auch der deutschen Regierung, immer mehr Menschen in die Armut und in den Ruin:

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