Nach dem Brandanschlag:

Occupy macht weiter
 

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Foto: Reinhard Pohl

01.07.2012 Am Morgen des 26. Mai gegen sechs Uhr brannte das Occupy-Camp in Kiel komplett nieder. Es war kein Unfall sondern ein schwerwiegendes Verbrechen, das zum Glück nur enormen Sachschaden verursachte. Mit fast absoluter Sicherheit wird von Brandstiftung ausgegangen. Die Polizei schließt ein politisches Motiv aus. Es wurde ein 44-jähriger Mann festgenommen der sich jedoch wieder auf freiem Fuß befindet. Wer die Täter waren und was für Motive sie hatten bleibt nach wie vor im Dunkeln. Wir sind alle zu tiefst schockiert und traumatisiert über diesen schrecklichen Anschlag.
Mehr Wohnungsbau gefordert:

Überaltert und knapp

01.07.2012 Nach einer Wohnungsbau-Studie sollen bereits in 5 Jahren mehr als 4.020 Wohnungen fehlen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Pestel-Instituts. „Wenn der Wohnungsbau in Kiel nicht deutlich zulegt, klafft eine enorme Lücke. Dann werden bezahlbare Wohnungen zur Mangelware“, sagt Matthias Günther. Der Leiter des Pestel-Instituts sieht beim Mietwohnungsbau in Kiel einen „enormen Bedarf“. In den letzten Jahren sind zu wenig Mietwohnungen gebaut worden. Neben dem „Neubau-Defizit“ warnt das Institut gleichzeitig vor einer „Überalterung der Bausubstanz“. Rund 71 Prozent der Wohnungen in Kiel stammten aus der Zeit vor 1970 – viele davon aus den Nachkriegsjahren.
Einmischen in den Kommunalwahlkapf:

Flughafen-BI macht weiter

01.07.2012 Als die Stadt Kiel und die damalige Landesregierung im Jahre 2001 ihre Ausbaupläne für den Flughafen Holtenau mit einer Startbahnverlängerung auf bis zu 2.500 m Länge der Öffentlichkeit vorstellte, gründete sich eine Bürgervereinigung gegen diese Startbahnverlängerung und wuchs rasch auf über 1.500 Mitglieder an. Nicht zuletzt den Aktivitäten dieser Bürgervereinigung war es im weiteren Verlauf zu verdanken, dass die Ausbaupläne für den Flughafen Holtenau nicht verwirklicht wurden – einmal weil die Stadt Kiel ihren Anteil an der Finanzierungssumme gar nicht hätte beitragen können und zum anderen, weil anderenorts bereits Regionalflughäfen trotz Ausbau weiter rote Zahlen schrieben.