Kommentar von Bettina Jürgensen

Flüchtlinge retten - Fluchtursachen bekämpfen!

23.04.2015: Wieder ist ein Schiff mit über 700 Flüchtlingen im Mittelmeer versunken. Kaum dass diese Nachricht die Menschen erreicht hat, wird von den Nachrichtenagenturen ein weiteres kenterndes Boot mit 300 Menschen gemeldet, sowie ein kleineres, auf dem 3 Personen ertrunken sind und ca. 90 gerettet wurden. Heute berät ein Sondergipfel der EU über die Flüchtlingspolitik. Was dort beraten wird, hat wenig mit Hilfe für Flüchtlinge zu tun.

Extern !! kommunisten.de

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http://www.kommunisten.de/index.php?option=com_content&view=article&id=5487:fluechtlinge-retten-fluchtursachen-bekaempfen&catid=37:kommentare&Itemid=69

Flüchtlingstragödie im Irak eskaliert binnen weniger Monate

Flüchtlingsrat fordert humanitäre Aufnahmeaktionen von Bund und Ländern

Über 60 TeilnehmerInnen waren am Montagabend der Einladung des Flüchtlingsrates Schleswig-Holstein und des Landesflüchtlingsbeauftragten in das Kieler Landeshaus gefolgt. Mit der Islamwissenschaftlerin Irene Dulz, die seit über 10 Jahren bei UN- und anderen internationalen Organisationen im Nahen Osten tätig ist, hatten die Veranstalter eine erfahrungs- und kenntnisreiche Referentin für den Vortrag "Sehenden Auges! - Die Flüchtlingstragödie im Irak" im Kieler Landeshaus gewonnen. 

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Sehenden Auges! - Die Flüchtlingstragödie im Irak

Äußerungen aus der deutschen Politik über eine verstärkte Aufnahme von Flüchtlingen aus dem Irak haben bis dato lediglich Ankündigungscharakter. Derweil wenden sich internationale und UN-Organisationen aus dem geschundenen Land selbst an den Flüchtlingsrat SH mit Appellen an ein zeitnahes deutsches Aufnahmeprogramm.

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Verständnis ist fehl am Platz

PRO ASYL warnt vor Verharmlosung von PEGIDA

PRO ASYL warnt vor einer Verharmlosung der PEGIDA-Demonstrationen gegen Flüchtlinge und Muslime. „PEGIDA stellt Menschenrechte wie die Religionsfreiheit und das Recht auf Asyl und damit die Grundlage unserer Gesellschaft in Frage“, sagt Günter Burkhardt, Geschäftsführer von PRO ASYL. Die PEGIDA-Bewegung versucht offensiv, Rassismus im politischen Diskurs zu etablieren, in dem sie weit verbreitete rassistische Ressentiments mobilisiert und diese dann als „demokratische einungsäußerung“ angeblich besorgter Bürger präsentiert. Wenn in Politik und Öffentlichkeit die PEGIDA-Programmatik verständnisvoll als Äußerung „diffuser Ängste“ verharmlost wird, droht diese Strategie aufzugehen.„Statt Verständnis für die Sorgen der PEGIDA-Demonstranten zu äußern, muss die Angst von Flüchtlingen und Migranten vor der wachsenden rassistischen Gewalt und Hetze endlich ernst genommen werden“, so Burkhardt. Verständnis für Menschen, die mit Rechtsextremen auf die Straße gehen, verharmlost gefährliches Mitläufertum.“ PRO ASYL ruft zur Teilnahme an Gegendemonstrationen auf. Es muss verhindert werden, dass diese rassistische und islamfeindliche Bewegung ihre Hetze im politischen Diskurs etablieren kann.

Mit PEGIDA reden?

Dieser Tage wird mit Blick auf die unter dem Slogan PEGIDA oder ähnlichen Aufrufen stattfindenden Demonstrationen in der Politik viel über den vermeintlichen Bedarf des Dialogs mit den Protagonisten dieser Aufmärsche nachgedacht. "Wir lehnen jeglichen Dialog mit faschistischen und anderen überzeugten Rassisten, die derzeit im Gewand des angeblichen Wutbürgers daher kommen, ab!" erklärt Martin Link, Geschäftsführer im Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein. 

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