Streikrecht:

Ausweiten statt einschränken!

01. Juli 2014 Die Große Koalition will die sogenannte „Tarifeinheit“ gesetzlich regeln; so der Koalitionsvertrag. Wenn zwei Gewerkschaften in einem Betrieb vertreten sind, dann soll nur einer das Streikrecht zustehen. Der anderen wird faktisch das grundgesetzlich garantierte Streikrecht genommen. Die Gewerkschaften können sich das nicht bieten lassen, denn damit wird letztlich dem generellen Angriff auf das Streikrecht Tür und Tor geöffnet. DIE LINKE lehnt die gesetzliche Regelung der Tarifeinheit ab.

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Mindestlohn:

ver.di wirft SPD grobe Wählertäuschung vor

Ver.di -Chef Frank Bsirske hat die Ausnahmenregelungen zum Mindestlohn scharf kritisiert. Von den Ausnahmen sind lt. Bsirske mindestens 3 Millionen KollegInnen betroffen."Das ganze habe mit einem flächendeckenden Mindestlohn nichts mehr zu tun, der Mindestlohn wurde brutal amputiert. Die Sozialdemokraten hätten ihre Mitglieder über den allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn abstimmen lassen und lieferten nun Millionen Arbeitnehmer der Willkür von Hungerlöhnen aus." sagte Bsirske der Bild am Sonntag.

Auch BA-Chef Weise spricht sich gegen weitere Mindestlohn-Ausnahmen aus. 

 hg

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NGG Schleswig-Holstein Nord fordert Lohnuntergrenze für alle – ohne Ausnahme:

5.150 Langzeitarbeitslosen in Kiel wird „löchriger Mindestlohn-Käse“ nicht schmecken

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Keine Lohn-Schlupflöcher in Kiel: Auch für die mehr als 5.150 Langzeitarbeitslosen in Kiel soll der Mindestlohn gelten. Das fordert die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten. Die NGG Schleswig-Holstein Nord erteilt damit Ausnahmen beim geplanten Mindestlohn eine klare Absage. „Wenn Langzeitarbeitslose oder Jugendliche, die noch keine 18 Jahre alt sind, weniger als 8,50 Euro pro Stunde verdienen, dann werden sie zur ‚Billig-Lohn-Reserve‘ in Kiel“, sagt NGG-Geschäftsführer Finn Petersen.

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Gewerkschaftsticker

01. Juni 2014 Mehr als 50 Gewerkschaften haben sich während des IGB-Weltkongresses in Berlin der Klimaschutzaktion "Unions4Climate" angeschlossen. Damit beginnt eine globale Mobilisierungskampagne für ein Klimaschutzabkommen 2015 in Paris. Der Klimawandel stelle eine Gefahr für Arbeitsplätze und Existenzgrundlagen dar, so IGB-Generalsekretärin Sharan Burrow. „Für die Gewerkschaften ist das ganz einfach: Auf einem toten Planeten gibt es keine Arbeitsplätze." (EVG)

Die Mehrheit der Menschen in der griechischen Stadt Thessaloniki hat die Privatisierung der Wasserwirtschaft abgelehnt. ver.di ist sehr erfreut über den Ausgang des Referendums. Trotz Drohungen der griechischen Regierung konnte die Abstimmung reibungslos durchgeführt und ein klares Ergebnis gegen die Privatisierung erzielt werden. Bei einer Wahlbeteiligung von 60 Prozent stimmten 98,04 Prozent (213.508 Stimmen) gegen die Privatisierung, 1,96 Prozent (4.278) haben sich für die Privatisierung ausgesprochen. 216 Stimmen waren Enthaltungen oder ungültig. (ver.di)

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AWO-Kreisverband Kiel:

Tarifkonflikt verschärft sich

01. Juni 2014 Im Tarifkonflikt beim AWO Kreisverband Kiel gibt es weiterhin keine Einigung. Am 13. Mai hatte die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) Beschäftigte des AWO-Kreisverbandes Kiel zum Warnstreik aufgerufen. Betroffen vom Warnstreik waren mehrere Kinderhäuser in der Stadt. Dabei geht es um dieTarifverhandlungen für die etwa 400 Beschäftigten, die hauptsächlich in Kinderhäusern und Jugendeinrichtungen tätig sind. „Bisher ist es uns immer gelungen beim AWO Kreisverband Kiel die Tarifergebnisse des Öffentlichen Dienstes zu übernehmen. Dieses Ziel verfolgen wir auch in der aktuellen Tarifrunde. Bisher haben uns die Arbeitgeber jedoch überhaupt kein Angebot gemacht“, so Christian Godau, Gewerkschaftssekretär von ver.di. „Sollten die Arbeitgeber nicht einlenken, haben wir für den 15.06.2014 bereits eine weitere Demonstration anlässlich der AWO-Kreiskonferenz fest eingeplant“, so Godau. Für die Beschäftigten im Öffentlichen Dienst wurde kürzlich eine Erhöhung der Entgelte um 3% (mindestens 90 Euro) ab 01.03.2014 und weitere 2,4% ab 01.03.2015 vereinbart.

Caterpillar schließt Motorenmontage:

350 Arbeitsplätze pfutsch

01. Juni 2014 Die Firma Caterpillar teilte am 8. Mai 2014 den Beschäftigten, dem Betriebsrat und der IG Metall Kiel-Neumünster sowie dem Kieler Oberbürgermeister mit, dass mehrere Hundert Arbeitsplätze der Produktion von Motoren von Kiel nach Rostock und Asien verlagert werden sollen. Nur noch die Bereiche Entwicklung, Konstruktion und Teilefertigung sollen nach den Plänen des Unternehmens am Standort Kiel verbleiben. Über das genaue Ausmaß des Arbeitsplätzeabbaus wollte sich der Firmensprecher nicht äußern: Es sei noch nicht entschieden, wie viele Arbeitsplätze in Kiel verloren gehen. Darüber werde mit dem Betriebsrat und der Gewerkschaft gesprochen. Der Konzern wolle „eine ausgewogene Lösung für alle Beteiligten“ erreichen. Wegen veränderter Marktbedingungen sowie des permanenten Kostendrucks sei es „nicht länger möglich, die Motorbaureihen M 20 C und M 25 C im Kieler Werk auf eine kosteneffiziente Weise zu fertigen“, hieß es. „Es ist daher unsere Absicht, damit zu beginnen, diese Motoren in Asien zu montieren, um näher am größten Endkundenmarkt für derartige Motoren zu sein.“  Die Montage der größeren und komplexeren Motorenbaureihen erfolgt künftig im Werk Rostock, um den Standort besser auszulasten.  „Mit der Umstrukturierung von Caterpillar geht in Kiel eine fast hundert Jahre alte Tradition des Motorenbaus zu Ende. Der DGB und seine Gewerkschaften sehen mit sehr großer Sorge die Pläne bei Caterpillar, die Produktion der Motoren von Kiel aus zu verlagern und damit von der Konstruktion zu trennen. Wir halten das für ein völlig falsches Vorgehen“, so Frank Hornschu, Vorsitzender der DGB Kiel Region.                          

(DGB-PM, gst)

Auszubildende im UK SH:

Tarifverhandlungen starten

01. Juni 2014 Die Tarifverhandlungen für die ca. 500 Auszubildenden am UK SH starten am 21. Mai 2014 in Lübeck. Die Gewerkschaft ver.di fordert einen Tarifvertrag für die Auszubildenden-Vergütung und eine Regelung zur unbefristeten Übernahme. ver.di fordert, die Vergütungen an die Tarifverträge des öffentlichen Dienstes (TVÖD) anzugleichen. Das entspricht einer Steigerung von ca. plus 15 Prozent. Die Ausbildung findet am UK SH in der eigenen Konzerntochter UK SH-Akademie statt, ohne tarifliche Bindung für Auszubildende und Lehrpersonal. Nach der Ausbildung müssen die Auszubildenden in das UK SH übernommen werden. Der ver.di-Verhandlungsführer Steffen Kühhirt sagt dazu: „Die derzeitige Situation, dass in einem landeseigenen Unternehmen Auszubildenden 15 bis 20 Prozent unter dem Referenztarifvertrag bezahlt wird, muss schnellstmöglich beendet werden. Auszubildende werden am UK SH als billige Arbeitskräfte missbraucht. Die öffentlichen Arbeitgeber sollten hier eine Vorbildrolle spielen, leider ist das UK SH davon Lichtjahre weit entfernt. Wer in Zeiten des massiven Fachkräftemangels in der Krankenpflege mit jungen Beschäftigten so umgeht, hat das Thema nicht verstanden und braucht sich nicht zu wundern, wenn diese abwandern.“              

    (gst, ver.di-PM)

Kieler 1.-Mai-Demo:

Kämpferischer Jugendblock

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01. Juni 2014 Unter dem Motto „Gute Arbeit. Soziales Europa“ fand in Kiel die traditionelle 1.-Mai-Demonstration und Kundgebung statt, an der sich ca. 2.500 Kolleg_innen beteiligten. Die kämpferische Note setzte – wie schon im Vorjahr- der Block des Jugendbündnisses, der mit mehr als 200 Jugendlichen ein lautstarkes und kraftvolles Zeichen für gute Bildung, Berufsperspektiven und ein solidarisches Europa setzte. Auf der Kundgebung erhielt das Theater-Stück der IG Metall Jugend zu den Ausbildungsbedingungen in Schleswig-Holstein kräftigen Applaus, in dem die Reduzierung von Ausbildungsplätzen, die Qualität der Ausbildung und das Problem von Leiharbeit als prekärer Beschäftigung angeprangert wurden. Die Hauptrede auf der Kundgebung hielt die Kollegin Helga Schwitzer vom IG Metall Hauptvorstand.

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Gewerkschaftsarbeit braucht Versammlungsfreiheit

01.Juni 2014  Am 06.03.2014 haben VertreterInnen der Landesregierung aus SPD, SSW und Grünen ihre Änderungsanträge zum Entwurf für ein Versammlungs(freiheits)gesetz  vorgestellt. (...) Zusammenfassend lässt sich sagen, dass unsere Proteste und Stellungnahmen bis hierher schon sehr erfolgreich waren. (...) An unserer grundlegenden Kritik, dass ein Versammlungsgesetz die Ausgestaltung eines Grundrechts ermöglichen und diese nicht einschränken darf ändert dies natürlich nichts. Ein Versammlungsgesetz darf die Entscheidung wie mit Protest umzugehen ist nicht der Polizei vor Ort überlassen. Kontrollen, Bußgeldkataloge und Videoüberwachung schüchtern Demonstrierende ein und schaffen Hürden, welche TeilnehmerInnen von der Entscheidung die Versammlungsfreiheit als ihr Grundrecht wahrzunehmen abhalten.

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Kein Aufatmen bei der sogenannten Tarifeinheit nach DGB-Kongress

DGB lehnt vollständige Absage an Tarifeinheitsgesetz ab

In einer Pressemitteilung vom 14. Mai begrüßte die Freie ArbeiterInnenUnion Berlin (FAU Berlin), dass  sich der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) endlich gegen eine gesetzliche Regelung der sog. "Tarifeinheit" ausgesprochen hat, sofern diese Einschränkungen des Koalitions- und Streikrechts sowie der Tarifautonomie bedeuten würde. Da dieses Vorhaben nicht vollständig abgelehnt wurde, stellt die FAU Berlin klar, dass jedes Gesetz zur Tarifeinheit die gewerkschaftliche Aktionsfreiheit einschränken würde.

Extern !! Freie ArbeiterInnenUnion Berlin (FAU Berlin)

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https://berlin.fau.org/presse/pressemitteilungen/kein-aufatmen-bei-der-sogenannten-tarifeinheit-nach-dgb-kongress

 

Journalistenstreik für „fairen Lohn für harte Arbeit“

Foto-Schoettke journalistenstreik

Foto-Schoettke

01. Mai 2014 Mit Trillerpfeifen, gelben Westen und Plakaten zogen etwa 90 Beschäftigte der Kieler Nachrichten, der Lübecker Nachrichten und der Dithmarscher Landeszeitung am 4.April 2014 durch Kiel. Die Zeitungsredakteure wollten damit in dem seit Mitte des letzten Jahres andauernden Tarifkonflikt Druck auf die Verleger ausüben. Ihre Aufgaben seien in den vergangenen Jahren immer komplexer geworden, während Gehalt und Urlaubstage gekürzt wurden, so Verhandlungsführer Kajo Döring vom Deutschen Journalistenverband (DJV).

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Gewerkschaftsticker

01.Mai 2014  Brüssel haben 50.000 Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter für einen sozial gerechten Politikwechsel demonstriert. „Vor allem die unerträglich hohe Jugendarbeitslosigkeit in vielen Staaten Europas ist Ausdruck der verfehlten Krisenpolitik und eine schwere Hypothek für die Zukunft“, sagte DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach. (DGB)

Streikende hatten 2007 in einem Berliner Supermarkt Einkaufswagen mit verderblicher Ware gefüllt und im Kassenbereich stehen gelassen, weil in dem Supermarkt Streikbrecher eingesetzt wurden. Nun hat das Bundesverfassungsgericht bestätigt, die Flashmob-Aktion war rechtlich zulässig. ver.di begrüßt den veröffentlichten Beschluss des Bundesverfassungsgerichts. „Das ist ein klares und positives Signal für die Beschäftigten in der augenblicklichen Diskussion um mögliche Einschränkungen des Streikrechts“, sagte die stellvertretende Vorsitzende von ver.di, Andrea Kocsis. (ver.di)

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Krisenlabor Griechenland:

“Experiment eines permanenten Ausnahmezustandes”

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“Ich würde mir eine Allianz des Widerstandes europaweit wünschen!” so das Fazit von Dierk Hirschel auf einer gemeinsamen Veranstaltung von ver.di Kiel-Plön und dem Kieler Griechenland-Solidaritätskomitee am 10.April im Gewerkschaftshaus. ”Krisenlabor Griechenland – Was haben wir damit zu tun?” lautete das Motto der Veranstaltung, auf dem neben dem beim ver.di-Bundesvorstand für Wirtschaftspolitik zuständigen Kollegen Hirschel der Genosse Dimitris Belantis (Mitglied im Zentralkomitee von SYRIZA und wissenschaftlicher Mitarbeiter der Parlamentsfraktion) mit gut 70 Besuchern debattierten. Ziel der Veranstaltung war es, vor der anstehenden Europawahl am Beispiel Griechenlands über die sozialen und ökonomischen Auswirkungen der Politik der EU zu diskutieren und dabei auch den Blick auf Zusammenhänge und Rückwirkungen auf die Lebens- und Arbeitsbedingungen in unserem Land nicht aus den Augen zu verlieren.

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Wir bleiben dabei:

Antifaschismus und Friedenskampf gehören zusammen!

 

Zako


Die Bundesregierung ist dazu übergegangen, bei der von ihr betriebenen und beförderten Osterweiterung der EU und der NATO mit bekennenden Faschisten zusammenzuarbeiten. Der von der BRD und anderen Staaten unterstützte Putsch in der Ukraine hat mit der „Swoboda“-Partei und dem „Rechten Sektor“ Kräfte in leitende Positionen der ukrainischen Regierung und der Exekutivorgane gebracht, deren Idol der Nazi-Kollaborateur Bandera ist. Sie machen jetzt im ganzen Land Jagd auf politische Gegner, Kommunisten, Juden, Russen. 

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Die Ironie eines Streiks

Arbeitskampf Die großen Gewerkschaften sollten sich an den Piloten ein Vorbild nehmen. Oder können wir etwa auf Krankenschwestern verzichten?

Extern !! der Freitag

http://www.freitag.de/autoren/jaugstein/die-ironie-eines-streiks

Ver.di Kiel/Plön:

Streiktag im Öffentlichen Dienst

ver.di

Ver.di-Streiktag im Öffentlichen Dienst am 20.3.2014 in Kiel, Foto: Tanja Bauer

01. April 2014 Nach dem Scheitern der ersten Tarifverhandlungen der Tarifparteien im öffentlichen Dienst (Bund/Kommunen) hat die Gewerkschaft ver.di bundesweit zu ersten Warnstreiks aufgerufen, um ihrer Forderung nach 100 Euro mehr im Monat plus einer Lohn-und Gehaltserhöhung von 3.5 Prozent Nachdruck zu verleihen. Im Durchschnitt – über alle Entgeltgruppen gerechnet – würde das ein Einkommensplus von 6,73 Prozent ergeben. Auch die Auszubildenden sollen nach den Vorstellungen von ver.di 100 Euro mehr erhalten; hinzu kommen die Forderungen nach 30 Tagen Urlaub und eine Übernahmeverpflichtung nach der Ausbildung.

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Haltet ein!

Keine weiteren Eskalationen in der Ukraine!

01. April 2014 Viele fühlen sich erinnert an die eisigsten Zeiten des Kalten Krieges. Säbelrasseln und tatsächliche militärische Interventionen werden in Europa wieder als reale politische Optionen gehandelt. 

Uns beunruhigt, dass in der Ukraine der rechtsextrem-faschistische Block um „Swoboda“ zentrale Machtpositionen besetzt hat und das von den Medien und den Politikern im Westen fast vollständig verschwiegen wird. 

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Gewerkschaftsticker

01.April 2014 Der Deutsche Gewerkschaftsbund Nord (DGB Nord) fordert die Landesregierungen von Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern auf, bei der Einführung des gesetzlichen Mindestlohns für die mehr als eine halbe Million Minijobber im Norden zu kooperieren und schon jetzt die Informations- und Kontrollstrukturen aufzubauen, um die Einhaltung der Untergrenze von 8,50 Euro ab 2015 sicherzustellen. „Der Norden ist der Lohnkeller der Nation und die Hochburg der Minijobs. Daher wird es hier die stärksten Effekte geben, wenn der Mindestlohn gilt. Ich begrüße es, dass Bundesarbeitsministerin Nahles klar an dem Ziel festhält, den Mindestlohn auch für Minijobs verbindlich zu machen, denn dort findet eine massive Ausbeutung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern statt.“ (DGB Nord)

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Zako

Aufruf zur Europawahl


Am 25. Mai 2014 finden die Wahlen zum Europäischen Parlament statt. Als Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter stützen wir unser Eingreifen in den Wahlkampf auf einen Aufruf der Internationalen Föderation der Widerstandskämpfer (FIR), der aus den eigenen historischen Erfahrungen ihrer Mitglieder im antifaschistischen Kampf mit Blick auf die aktuelle Situation formuliert worden ist. Die gegenwärtige Politik und Entwicklung der Europäischen Union entspricht nicht den Interessen großer Teile der Menschen in den europäischen Ländern. Zahlreiche Entscheidungen führen zu massiver sozialer Ausgrenzung, gehen zu Lasten der Schwächsten der jeweiligen Länder. Daher müssen im Europäischen Parlament die Stimmen gestärkt werden, die sich für eine demokratische, friedensorientierte, solidarische und sozial gerechte Entwicklung Europas einsetzen. In verschiedenen europäischen Ländern kandidieren rassistische und extrem rechte Kräfte zu den Wahlen, denen wir im Wahlkampf und in den Parlamenten aktiv und engagiert entgegentreten müssen.

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Öffentlicher Dienst:

10.000 Beschäftigte protestierten in Schleswig-Holstein

Warnstreik01

In der Tarifrunde für die rund 2,1 Millionen Beschäftigten im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen beteiligten sich in dieser Woche nach Gewerkschaftsangaben insgesamt über 200.000 Beschäftigte an den Arbeits-niederlegungen. Am Donnerstag fanden eindrucksvolle landesweite Warnstreiks in Schleswig-Holstein unter Beteiligung von über 10.000 Kollegen_innen statt. Der Schwerpunkt der Proteste war Kiel. Nachdem am Morgen zuerst die Stadtwerke ihre Arbeit niederlegten, zogen um die Mittagszeit zwei Demonstrationszüge mit insgesamt 7.000 Teilnehmern durch die Landeshauptstadt.

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Gewerkschaftsticker

01. März 2014 „Die gute Entwicklung des Arbeitsmarkts spielt eine zentrale Rolle für die binnenwirtschaftliche Dynamik. Er steuert auf einen weiteren Beschäftigungsrekord zu: Die Erwerbstätigkeit steigt in diesem Jahr um 240.000 Personen auf 42,1 Millionen. Die günstigen Wachstums- und Gewinnaussichten der Unternehmen lassen Beschäftigung und Löhne steigen. Dies führt zu merklichen Einkommens-zuwächsen für die privaten Haushalte. Angesichts der günstigen Rahmenbedingungen weiten die privaten Haushalte ihre Ausgaben für Konsum und Wohnungsbau spürbar aus.“ (Jahreswirtschaftsbericht von S. Gabriel, SPD). Die Wirklichkeit sieht aber leider etwas anders aus. Erstmals seit 2009 sind die Reallöhne in Deutschland wieder gesunken. Das geht aus einer Veröffentlichung des Statistischen Bundesamts hervor. Die Inflation betrug im letzten Jahr 1,5 Prozent. Die Lohnsumme war im letzten Jahr aber nur um 1,3 Prozent gestiegen. (hg)

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Beschäftigungsverhältnisse immer kürzer:

Heuern und Feuern

01. März 2014 Eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung hat die Entwicklung von Mitte der 70er Jahre bis zum Jahr 2009 erfasst. Ein Ergebnis: Während die Beschäftigungsverhältnisse der bis 30-Jährigen bei den Geburtsjahrgängen 1960/61 durchschnittlich 834 Tage dauerten, waren es bei den Jahrgängen 1978/79 nur noch 652 Tage. Das entspricht einem Rückgang um 22 Prozent. Beschäftigungsrisiken verlagern sich demnach immer mehr hin zu jüngeren Beschäftigten. Die Befristungsquote bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen steige an, so die Experten.

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Veranstaltungshinweis:

"Mensch Europa" 

DGB

Höhepunkt wird ein Vortrag mit Heiner Flassbeck am 25. März sein, der zum Thema "Europa braucht einen Neuanfang" spricht. Die Veranstaltungen werden getragen von der IG Metall, der Gewerkschaft ver.di und dem Deutschen Gewerkschaftsbund.

DGB01

Karstadt:

Arbeitsplätze akut gefährdet

01. März 2014 Karstadt-Mitarbeiter müssen wieder bangen: Der angeschlagene Warenhauskonzern kommt nach eigenen Angaben nicht aus den roten Zahlen und will daher alle 83 Filialen auf den Prüfstand stellen. In Schleswig-Holstein unterhält Karstadt insgesamt fünf Filialen in Flensburg, Lübeck, Kiel, Neumünster und Norderstedt und beschäftigt rund 900 Mitarbeiter. Daneben gibt es noch fünf Karstadt-Sport-Filialen im Norden, die als profitabel gelten, jedoch seit der Umstrukturierung des Konzerns nicht mehr Teil der Karstadt-Warenhaus GmbH sind. Die einzelnen Sparten der Premium-, Sport- und Warenhäuser sollen nach dem Willen der Besitzer jetzt auch getrennte Betriebsräte erhalten – was den Kampf der Beschäftigten um Standorte und Arbeitsplätze zusätzlich erschweren wird.

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Öffentlicher Dienst:

Tarifkampf hat begonnen

01. März 2014 Die Bundestarifkommission von ver.di hat für die Tarifrunde für die zwei Millionen Beschäftigten der Kommunen und des Bundes die Forderung nach einer Erhöhung der Entgelte um 100 Euro plus 3,5 Prozent, sowie einen einheitlichen Urlaubsanspruch von 30 Tagen und die unbefristete Übernahme der Auszubildenden beschlossen.

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Mitgliederzuwachs in SH:

Gewerkschaften haben deutlichen Zulauf

01. März 2014 Nach einem Bericht der shz vom 20.1.2014 verzeichnen die Gewerkschaften in Schleswig-Holstein nach Jahren des Mitgliederschwunds wieder Zulauf. „Im Jahr 2012 gab es ein Plus – zum ersten Mal seit Anfang der 90er Jahre“, freut sich Heiko Messerschmidt, Sprecher des IG Metall Bezirks Küste. Er spricht von einer „insgesamt positiven Trendwende“. Im Bereich der IG Metall Küste, zu dem neben Schleswig-Holstein auch Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Nordwest-Niedersachsen zählen, sei die Mitgliederzahl um 1500 auf 177.000 gestiegen, 36.000 davon in Schleswig-Holstein.

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DGB für Ansiedlung von Möbel Kraft

01. März 2014 Der DGB und seine Gewerkschaften sind für die Ansiedlung von Möbel Kraft in Kiel. "Wir beobachten seit Monaten die Diskussion um die Ansiedlung von Möbel Kraft in Kiel sehr intensiv. Wir nehmen zur Kenntnis, dass zeitgleich mit der Wahl zum Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Kiel nun auch ein Bürgerentscheid über die Ansiedlung von Möbel Kraft durchgeführt werden soll. Wir appellieren an alle wahlberechtigten Kielerinnen und Kieler sich an der Wahl des neuen Oberbürgermeisters zu beteiligen und sich beim Bürgerentscheid für die Ansiedlung von Möbel Kraft auszusprechen. Die beim Bürgerentscheid gestellte Frage muss folglich mit nein beantwortet werden“, erklärt Frank Hornschu, Vorsitzender des DGB Kreisverbandes Kiel Region, am Wochenende.

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ver.di Nord fordert:

Keine Ausnahmen beim gesetzlichen Mindestlohn

01. März 2014 Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di Nord) fordert ein Ende der Diskussionen um etwaige Ausnahmen beim geplanten gesetzlichen Mindestlohn und eine schnelle Umsetzung des Gesetzesvorhabens.

„Die nach den Koalitionsverhandlungen weiter geführte Debatte um den gesetzlichen Mindestlohn ist inzwischen unerträglich und treibt seltsame Stilblüten. Wenn Zeitungsverleger behaupten, ein Mindestlohn für Zeitungszustellerinnen und -zusteller sei eine Gefahr für diePressefreiheit und stelle einen Eingriff in Grundrechte dar, ist das nicht nur unerträglich für dieMenschen, die Nacht für Nacht die Tageszeitung und manchmal auch Briefpost dazu verteilen“, so Karin Hesse, Leiterin des ver.di Landesbezirks Nord. „Es darf keine Ausnahmen bei einer gesetzlichen Regelung geben. Darüber hinaus müssen die 8,50 Euro auch auf den Prüfstand. Wenn die große Koalition sich nun Jahre Zeit nimmt, um das Gesetz auf den Weg zu bringen, gehören da mindestens 10,00 Euro als Mindestlohn hinein“, so Hesse weiter. 

Veranstaltungen über EU-Politik:

Nachdenken über Europa

01. März 2014 Ende Mai wird das EU-Parlament gewählt. Zugleich befindet sich die Union in einer schweren Krise, unter der vor allem die Menschen in Südeuropa zu leiden haben. Mitte Februar wurde zum Beispiel in Griechenland als Folge des von Berlin durchgesetzten Spardiktats das öffentliche Gesundheitssystem von einem Tag auf den anderen suspendiert. Wer ein Rezept oder eine Behandlung braucht muss nun bar bezahlen. Die Krankenversicherungen zahlen nicht mehr.

Auf gleich zwei Veranstaltungsreihen soll in den nächsten Wochen von Attac und den Gewerkschaften in Kiel über diese Politik und ihre Folgen diskutiert werden. Wir stellen die beiden Projekte im Folgenden vor.

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ver.di-Nord Tarifergebnis:

5,1 Prozent mehr Gehalt im Einzelhandel und Wiederherstellung des

Manteltarifvertrages

Wie die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di Nord) mitteilt, wurde in der dritten Verhandlungsrunde im schleswig-holsteinischen Einzelhandel für die rund 90.000 Beschäftigten der Branche ein Tarifergebnis erzielt.

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Gewerkschaftsticker

01. Februar 2014 Der DGB sieht die Arbeitgeberverbände in der Pflicht, eine Frühverrentungswelle in den Unternehmen zu vermeiden. „Die Rente mit 63 nach 45 Versicherungsjahren ist gerecht und muss selbstverständlich auch die Zeiten der Arbeitslosigkeit berücksichtigen", sagte DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach. Die Arbeitgeber dürften die Reform nicht missbrauchen, um Beschäftigte schon mit 61 Jahren auf die Straße zu setzen. (DGB)

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Schleswig-Holstein:

Verhandlungsergebnis im privaten Omnibusgewerbe

01. Februar 2014 Bei den Tarifverhandlungen für die rund 2.000 Beschäftigten des privaten Omnibusverkehrs in Schleswig-Holstein (OVN), wurde in der zweiten Verhandlungsrunde folgendes Verhandlungsergebnis erzielt:

Das Ergebnis sieht vor, dass bei einer Laufzeit des Tarifvertrages von 18 Monaten die Entgelte um insgesamt 115,- Euro in zwei Stufen angehoben werden. Zusätzlich werden in zwei Arbeitsgruppen Fragen für den Werkstattbereich und den Linienverkehr auf der Insel Sylt behandelt.

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ThyssenKrupp : „Wir müssen alle Opfer bringen“

Wasser predigen – Wein saufen!

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Bei der Vorlage des Geschäftsberichtes 2012/2013 kam heraus, wie stark die Bezüge des TK-Vorstandes vom Geschäftsjahr 2011/2012 auf 2012/13 gestiegen sind: bei Hiesinger von 3.847.000 € auf 4.908.000 € und bei bei Kerkhoff von 1.936.000 € auf 2.466.000 €. Das ist eine satte Gehaltserhöhung von 27 % ! 

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Der Zusammenhalt der Beschäftigten 
als Mitglieder in ver.di lohnt sich.

115 €uro Erhöhung !!

verdi

 

Aus der Pressemeldung:

Bei den  Tarifverhandlungen für die rund 2000 Beschäftigten des privaten Omnibusverkehrs in Schleswig-Holstein (OVN) wurde in der zweiten Verhandlungsrunde ein Verhandlungsergebnis erzielt. Das Ergebnis sieht vor, dass  bei einer Laufzeit des Tarifvertrages von 18 Monaten  die Entgelte um insgesamt 115,- Euro in zwei Stufen angehoben werden.

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Abschluss im Einzelhandel:

Erfolg für ver.di

Arb02

 

01. Januar 2014 Anfang Dezember haben ver.di (Fachbereich Handel) und der Handelsverband Baden- Württemberg einen Abschluss in der seit April andauernden Tarifrunde erzielt. Die Unternehmer mussten erhebliche Abstriche von ihren teilweise unverschämten Forderungen machen. Der Manteltarifvertrag wurde unverändert wieder in Kraft gesetzt. Die weiteren Ergebnisse, die am 6. Dezember von der großen Tarifkommission einstimmig gebilligt wurden: Drei Prozent mehr Lohn und Gehalt ab dem 1.7.2013, weitere 2,1 Prozent mehr ab 1.4.2014. Die Ausbildungsvergütungen werden jeweils zum 1.8. angepasst – in 2014 deutlich überproportional.

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Gewerkschaftsticker

01. Januar 2014 Der DGB und seine Gewerkschaften haben die 185 Seiten zur Koalitionsvereinbarung auf der Ebene des Bundes für die Kiel Region zur Kenntnis genommen. (DGB)

Die Bevölkerung in Kiel ist nach einer Analyse des DGB weit stärker von Hartz-IV betroffen als in der Mehrzahl der anderen Großstädte. Zugleich gelingt es den Hilfeempfängern/Hilfeempfängerinnen in der Stadt im Schnitt weit seltener, den Hilfebezug längerfristig oder nur befristet zu überwinden. Die Verfestigung der prekären Lebensverhältnisse ist bedrückend, wenn mehr als die Hälfte der Hartz-IV-Bezieher in Kiel mindestens vier Jahre auf staatliche Fürsorge angewiesen sind. (DGB)

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„Eine Schande“

Schwere Vorwürfe gegen den DGB-Chef: Michael Sommer steht nach seiner Rede beim Israel-Kongress in Berlin im Kreuzfeuer der Kritik von internationalen Gewerkschaftern, jüdischen Linken und Intellektuellen.

Extern! Hintergrund.de

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http://www.hintergrund.de/201312062905/politik/welt/eine-schande.html

Ein redlich verdienter Preis

Michael Sommers Rede auf dem diesjährigen Israel-Kongress. Ein Kommentar von MOSHE ZUCKERMANN, 06. Dezember 2013 - 

http://www.hintergrund.de/201312062906/politik/welt/ein-redlich-verdienter-preis.html

Tarifkampf bei Karstadt, Amazon und im Einzelhandel:

 Karstadt bundesweit bestreikt

 01. Dezember 2013  Im Rahmen des bundesweiten Arbeitskampfes der Karstadt-Mitarbeiter_innen beteiligten sich Ende Oktober auch zahlreiche Karstadt-Beschäftigte in Schleswig-Holstein, so z.B. auch in Kiel, an den bundesweiten Streikaktionen. Dabei ging es den Mitarbeiter_innen um ihre Forderungen nach Abschluss eines Tarifvertrages über Standort- und Beschäftigungssicherung und die Rückkehr in die Tarifbindung.

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Gewerkschaftsticker


01. Dezember 2013 Auf den Philippinen hat der Taifun „Haiyan“ tausende Menschenleben gefordert. Städte, Dörfer und Infrastruktur sind zerstört, Hunderttausende stehen vor den Trümmern ihrer Existenz. Die DGB-Gewerkschaften erklären sich solidarisch mit den Menschen in dem verwüsteten Land und wollen helfen. Der Deutsche Gewerkschaftsbund ruft deshalb zu Spenden für die Taifun-Opfer auf. (DGB)

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Erneute Streiks im Einzelhandel in Schleswig-Holstein:

Arm trotz Milliarden-Gewinne

01. November 2013 Im laufenden Tarifstreit für die rund 90.000 Beschäftigten im schleswig-holsteinischen Einzelhandel hatte die Gewerkschaft ver.di am 2.10. Beschäftigte der Kieler Betriebe der Unternehmen Coop / Sky, H&M und Ikea zum Streik aufgerufen. Beschäftigte legten in den bestreikten Betrieben ganztägig die Arbeit nieder und zogen in einem Demonstrationszug durch die Kieler Innenstadt. „Arm trotz Milliarden Gewinne“ und „Wohnst du noch oder bettelst du schon. Ikea“ konnte man dort auf Protestplakaten lesen.

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Gewerkschaftsticker

01. November 2013  Am 7. September fuhren am frühen Morgen mehrere Busse nach Hannover. Kolleginnen und Kollegen aus den DGB-Einzelgewerkschaften demonstrierten gemeinsam mit 13.000 Menschen in Hannover für einen Politikwechsel. Kurz vor der Bundestagswahl am 22.09.2013 wurde unter dem Motto „GUTE ARBEIT. SICHERE RENTE. SOZIALES EUROPA. AKTIVER STAAT“ eine Politik gefordert, die die Interessen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in den Blick nimmt. Frank Bsirske, Vorsitzender der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft, wies auf die massiven Verschlechterungen von Arbeitsbedingungen hin, mit denen viele Menschen in Deutschland konfrontiert sind: „Wir brauchen einen gesetzlichen Mindestlohn von zunächst 8,50 Euro pro Stunde. Die Allgemeinverbindlichkeit von Tarifverträgen in den Branchen muss erleichtert werden. Und wir brauchen verlässliche und Existenz sichernde Beschäftigung, gleiche Bezahlung für Leiharbeit. Schluss mit den sachgrundlosen Befristungen und der Schutzlosigkeit von Mini-Jobs.“ (ver.di Kreis Plön)

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Aktuelles aus Kiel

Erinnerung an den Kieler Matrosenaufstand 1918

01. November 2013  Der Deutsche Gewerkschaftsbund, Region KERN lädt ein zur Kranzniederlegung am Tag des Aufstandes der Kieler Matrosen. Am Samstag, 9. November, um 10.00 Uhr im Ratsdienergarten am Revolutionsdenkmal soll die Erinnerung an die Revolution in Kiel wachgehalten werden. Auf den Marineeinheiten, die ursprünglich erneut zum Krieg auslaufen sollten, meuterten 1918 die Soldaten und auf den Kriegsschiffen. Im Kieler Marinestützpunkt wurden die Admiräle abgesetzt und Roten Fahnen gesetzt. Damit wurde der Krieg beendet und es bildeten sich in Kiel Arbeiter- und Soldatenräte. An deren Spitze setzte sich der reaktionäre Sozialdemokrat Gustav Noske und ließ später die Anfänge einer Rätedemokratie militärisch unterdrücken. In früheren Jahren zeigte DIE LINKE.Kiel einen interessanten Dokumentarfilm in dem die Rolle der Sozialdemokratie bei der Zerschlagung der Revolution deutlich wird. Einige Sozialdemokraten in Kiel rühmen sich mit den Errungenschaften seit der Novemberrevolution. Seit einer Initiative der Linkspartei den Matrosenaufstand angemessen zu würdigen, gibt es am Kieler Bahnhof den „Platz der Matrosen“.

(uws)

ver.di:

Streik am Nord-Ostsee-Kanal abgeblasen

NOK

 

01. Oktober 2013  Der Streik der Schleusenwärter am Nord-Ostsee-Kanal (NOK), der ab 9. September beginnen sollte, wurde von ver.di kurzfristig abgeblasen. Angst vor eigener Courage?

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ver.di-Vertrauensleute am UKSH:

Die Gesundheitsversorgung im UKSH darf nicht durch

Knebelverträge behindert werden!

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Auf der Demonstration gegen den geplanten Sozialkahlschlag der schwarz-gelben Landesregierung am 16.7.2010 in Kiel. (Bilder: uws)

01. Oktober 2013 Das UKSH hat einen dringenden Sanierungsbedarf – ohne Frage. Die geplante Baumaßnahme wird mit 360 Mio. veranschlagt. Das Land S-H kann das Geld nicht zur Verfügung stellen, weil es der Schuldenbremse unterliegt.Des-halb wird man sich für einen privaten Investor entscheiden und die Baumaßnahme mit ihm nach dem ÖPP-Modell umsetzen.

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Tarifabschluss für die Beschäftigten des öffentlichen

Personennahverkehrs

Ende August endete die Tarifauseinandersetzung im öffentlichen Personennahverkehr. Die Vereinbarung zwischen ver.di und dem kommunalen Arbeitgeberverband sieht vor, dass die Beschäftigten für die Laufzeit von 18 Monaten eine Tariferhöhung von 4,9 % erhalten.

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Für „Politikwechsel“

DGB-Demo in Hannover

dgb demo 7.9.2013

01. Oktober 2013  Am 7. September fuhren am frühen Morgen mehrere Busse nach Hannover. Kolleginnen und Kollegen aus den DGB-Einzelgewerkschaften demonstrierten gemeinsam mit 13.000 Menschen in Hannover für einen Politikwechsel. Kurz vor der Bundestagswahl am 22.09.2013 wurde unter dem Motto "GUTE ARBEIT. SICHERE RENTE. SOZIALES EUROPA. AKTIVER STAAT" eine Politik gefordert, die die Interessen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in den Blick nimmt. Helga Schwitzer, Vorstandsmitglied der IG Metall, warf der Bundesregierung vor, die falsche Rentenpolitik zu betreiben: "Nicht einmal jeder Dritte kann sich vorstellen, bis zum gesetzlichen Renteneintrittsalter zu arbeiten.

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Gewerkschaftsticker

01. September 2013 Am 1. September machen der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften deutlich: Die Gewerkschaften stehen für Frieden, Demokratie und Freiheit. Für uns gilt: Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus! (DGB)

Zur Vorstellung der Ergebnisse des NSU-Untersuchungsausschusses fordert der DGB-Vorsitzende Michael Sommer die konsequente Umsetzung der Empfehlungen des Ausschusses. Die Bekämpfung von Rechtsextremismus und Rassismus sei eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. (DGB)

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Zum Tarifabschluss bei der Postbank

01. August 2013 In den Tarifverhandlungen für eine neue Entgeltstruktur und mehr Entgelt für die 5.500 Tarifbeschäftigten bei der Postbank Filialvertrieb AG konnte Anfang Juli eine Einigung erzielt werden. In der Pressemitteilung von ver.di heisst es dazu: „Die Tarifbeschäftigten bekommen ab dem 1. Februar 2014 drei Prozent mehr Geld. Zeitgleich mit der tabellenwirksamen Erhöhung tritt zum 1. Februar 2014 eine neue Entgeltstruktur in Kraft, die übergeleiteten Beschäftigten bis zu neun Prozent mehr Entgelt und deutlich bessere Perspektiven bietet. Im September 2013 erhalten die Tarifbeschäftigten eine Einmalzahlung von 300 Euro. Die Ausbildungsvergütung wird ab 1. Februar 2014 um monatlich 75 Euro erhöht.

Proteste und Streiks im Versicherungsgewerbe

zeigten Wirkung

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01. August 2013 In der dritten Verhandlungsrunde konnte ein Tarifabschluss für die Beschäftigten im Versicherungsgewerbe erreicht werden. Vorausgegangen waren bundesweit viele Protest- und Streikaktionen, so auch in Kiel. Am Verhandlungstag streikten ca. 2.000 Beschäftigte in Norddeutschland. Davon nahmen ca. 1.600 an der Kundgebung in Hamburg teil.
 

Gewerkschaftsticker

01. August 2013 Seit 1957 erinnert der DGB an die Schrecken des 1. und 2. Weltkriegs. Am 1. September machen der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften deutlich: die deutschen Gewerkschaften stehen für Frieden, Demokratie und Freiheit. Für uns gilt: Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus! (DGB)
 

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Keine Privatisierung des Wassers durch die Hintertür !

Riesen-Erfolg der Europäischen  Bürgerinitiative

„Wasser ist ein  Menschenrecht“!

01. Juli 2013  DGB-Vorstandsmitglied Claus Matecki sagte zu der Ankündigung des EU-Kommissars Barnier, den Wassersektor aus dem Anwendungsbereich der EU-Dienstleistungskonzessions-Richtlinie herausnehmen zu wollen: „Das ist ein Riesen-Erfolg der Europäischen Bürgerinitiative ,Wasser ist ein Menschenrecht’, die von den Europäischen Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes initiiert und von vielen UnterstützerInnen mitgetragen wurde. Über 1,6 Millionen EU-Bürger haben bisher ihre Unterschrift gegeben, weil sie nicht wollen, dass die Wasserversorgung als zentraler Bereich der öffentlichen Daseinsvorsorge dem Gewinnstreben privater Konzerne ausgesetzt wird. Dieser überwältigende Protest gegen die geplante  EU-Dienstleistungskonzessionsrichtlinie trägt nun Früchte. Wir hoffen, dass die Worte von EU-Kommissar Michel Barnier nicht nur ein Lippenbekenntnis sind. Wir bleiben weiter am Ball, denn sauberes Wasser ist ein Menschenrecht und muss für alle frei und bezahlbar zugänglich sein.

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