Daten/Fakten  

   

Mehr Geld und Zeit:

Tarifabschluss für Metaller an der Küste steht

HDW-Streik3 2018

Fotos: gst

01. März 2018 Am 8.2.2018 einigten sich IG Metall Küste und Nordmetall auf eine Entgelterhöhung von 4,3 Prozent ab 1. April 2018 sowie eine Pauschalzahlung von 100 Euro im März 2018. Ab 2019 erhalten alle 140.000 Beschäftigten der norddeutschen Metall- und Elektroindustrie jährlich ein tarifliches Zusatzgeld in Höhe von 27,5 Prozent eines Monatseinkommens sowie einen Festbetrag, der im nächsten Jahr 400 Euro beträgt.

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Gewerkschaftsticker

01. März 2018 Aufruf zum Internationalen Frauentag am 8. März 2018. 100 Jahre Frauenwahlrecht. Die Frauen im DGB feiern zum Internationalen Frauentag das Frauenwahlrecht, das 1918 dank der proletarischen Frauenbewegung eingeführt wurde. Hundert Jahre später gibt es noch viel zu tun. Die DGB Frauen rufen dazu auf, rund um den 8. März aktiv zu werden. (DGB)

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Aufruf DGB-Nord:

Kriegsprävention statt Militäreinsätze!

Verzicht auf Gewalt!

Kooperation statt Konfrontation!

Gegen eine neue Rü̈stungsspirale: Abrü̈stung jetzt!

01. März 2018 Die Mitgliedsländer der NATO, darunter auch Deutschland, haben vereinbart, die jährlichen Militärausgaben auf zwei Prozent der Wirtschaftsleistung (BIP) zu erhöhen.

Für Deutschland würde dies eine Erhöhung von heute jährlich 37 Milliarden auf über 60 Milliarden bedeuten.

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Schlechter Witz:

Sondermarke von Nordbrief zur Novemberrevolution

01. März 2018 „Der DGB und seine Gewerkschaften halten die Aktion der Firma Nordbrief, in Erinnerung zur Novemberrevolution eine Sonderbriefmarke herauszugeben, für einen schlechten Witz und für extrem unaufrichtig“, findet Frank Hornschu, Vorsitzender des DGB Kiel Region „Ein Unternehmen, welches den Beschäftigten wesentliche Freiheitsrechte - die u. a. seinerzeit im Zuge der Novemberrevolution, wie Demokratie, Wahlrecht, Tarifautonomie, betriebliche Mitbestimmung, durchgesetzt wurden - bewusst vorenthält, hat in diesem Zusammenhang sein Recht auf Demokratiewerbung verwirkt.

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ver.di

Wir sind es wert !!!

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IG Metall 

Verhandlungsergebnis Tarifrunde 2018

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Altersarmut nimmt zu:

Kurswechsel gefordert

01. Februar 2018 Kiel: 40 Prozent mehr  Bezieher von „Alters-Hartz-IV“ . Altersarmut auf dem Vormarsch: Die Zahl der Menschen, die in Kiel neben ihrer Rente auf Grundsicherung angewiesen sind, ist in den vergangenen zehn Jahren um 40 Prozent gestiegen. 4.829 Bezieher von „Alters-Hartz-IV“ zählte die Stadt zuletzt. Das teilt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten mit. Die NGG bezieht sich hierbei auf Angaben des Statistikamts Nord. NGG-Geschäftsführer Finn Petersen nennt die Zahlen einen „Weckruf“ und fordert einen Kurswechsel in der Rentenpolitik. 

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Tarifrunde Deutsche Post AG:

Sechs Prozent mehr Lohn und Gehalt gefordert

Poststreik 2015

01. Februar 2018 Beschäftigte sollen Tariferhöhung auch in Freizeit umwandeln können. Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) fordert für die rund 130.000 Tarifbeschäftigten und Auszubildenden der Deutschen Post AG eine lineare Erhöhung der Entgelte und Vergütungen von sechs Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Das hat die zuständige Tarifkommission heute (Mittwoch,10.1.) in Berlin beschlossen. „Die Deutsche Post AG steht wirtschaftlich blendend da. Jetzt ist es an der Zeit, diesen Erfolg mit den Beschäftigten zu teilen“, sagte die stellvertretende ver.di-Vorsitzende und Verhandlungsführerin Andrea Kocsis. Überdies fordert die Gewerkschaft, eine tarifvertragliche Wahlmöglichkeit zu schaffen, wonach der einzelne Beschäftigte einen Teil der zu vereinbarenden Entgelterhöhung in freie Zeit umwandeln kann.

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Gewerkschaftsticker

01. Februar2018 Bewertung der Sondierungsergebnisse. Nach einer ersten Analyse der Sondierungsergebnisse kommen der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und seine Mitgliedsgewerkschaften zu der Einschätzung: Im Vergleich zu den Jamaika-Verhandlungen enthält dieses Ergebnis weit mehr Substanz für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Dazu gehören die Stabilisierung der Rente, die Wiederherstellung der Parität in der gesetzlichen Krankenversicherung, die Stärkung von Bildung und die Verbesserung der Pflege. Auch die Vorschläge für ein solidarisches und soziales Europa sind ein wichtiger Schritt. Im Rahmen von Koalitionsverhandlungen muss es bei erkennbaren Schwachpunkten Verbesserungen geben, um die Herausforderungen der digitalen Transformation zu gestalten. Das betrifft insbesondere eine stärkere Akzentuierung von Zukunftsinvestitionen mit einer soliden Finanzierung, und die Förderung von sicherer Arbeit und Tarifbindung. (DGB)

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NGG appelliert an Bundestagsabgeordnete:

Umsteuern am Arbeitsmarkt

01. Februar 2018 Für die rund 121.000 Beschäftigten in Kiel hängt viel davon ab, wie die politischen Weichen in Berlin gestellt werden: Wie viel ist künftig in der Lohntüte? Wird Arbeiten in der Nacht oder am Wochenende zur Normalität? Was passiert mit der Rente? Mit Blick auf eine mögliche Neuauflage der Großen Koalition hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) jetzt eine „Arbeits- und Sozial-Agenda“ gefordert. Die NGG Schleswig-Holstein Nord richtet einen eindringlichen Appell an die heimischen Bundestagsabgeordneten: „Es muss klar sein, dass die Interessen der Beschäftigten nicht unter die Räder kommen.“ 

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30 Millionen Überstunden in Schleswig-Holstein – zwei Drittel unbezahlt

Gewerkschaft NGG warnt vor extremen Arbeitszeiten in Kiel

Überstunden, Arbeiten am Wochenende und in der Nacht: Für die rund 3.200 Beschäftigten des Kieler Gastgewerbes ist das alles andere als ungewöhnlich. Ebenso wenig für die 1.090 Mitarbeiter in der Ernährungsindustrie. Damit die Belastung jedoch erträglich bleibt, schreibt das Arbeitszeitgesetz maximale Arbeitsstunden und Ruhepausen vor.

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Gewerkschaft NGG:

Hände weg vom Arbeitszeitgesetz!

01. Januar 2018 Erstmals gab es am 8. Dezember 2017 mehrstündige Warnstreiks in Hotels in Schleswig-Holstein. Die Beschäftigten wollen damit ihrer Forderung nach einer Erhöhung der Löhne und Gehälter um 130 Euro für 12 Monate Nachdruck verleihen. „In keiner anderen Branche wird heute schon so flexibel gearbeitet wie im Gastgewerbe – abends, nachts, an Wochenenden und Feiertagen. Überstunden, oft nicht bezahlt, sind die Regel, nicht die Ausnahme. Wenn der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) jetzt noch mehr Flexibilität fordert und gleichzeitig auch das Arbeitszeitgesetz aufweichen und die tägliche Höchstarbeitszeit auf bis zu 13 Stunden ausdehnen und Ruhezeiten verkürzen will, dann drohen Arbeitszeiten von bis zu 78 Stunden in der Woche“, befürchtet die Gewerkschaft NGG und warnt: „Hände weg vom Arbeitszeitgesetz. Es dient dem Schutz der Gesundheit der Menschen.

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Gewerkschaftsticker

01. Januar 2018 Erwerbslose: „Wir wollen für unsere jungen Leute Bedingungen schaffen, unter denen sie in Zukunft menschenwürdig leben können, Existenz sichernd leben können und auch für ihre Kinder eine Existenz aufbauen und erhalten können.“ Die Rostockerin Marikka Kurzenberg ist erwerbslos, schon seit 1990. Seitdem hat die ausgebildete Rinderzüchterin – heute heißt der Beruf Tierwirtin – keine Arbeit mehr gefunden. Was sie aber sehr schnell fand, waren Aufgaben für sich, und zwar in der Gewerkschaft, denn die ist nicht nur für Menschen in Lohn und Brot da. Bei ver.di ist Marikka Kurzenberg in der Erwerbslosenarbeit aktiv. Als Vorsitzende des Erwerbslosenausschusses im Bezirk Rostock, aber auch auf der Landesbezirks- und Bundesebene. ver.di informiert und berät Erwerbslose in allen Bundesländern, zum Beispiel zu den Regelungen der Arbeits- und Sozialgesetze, über die Rechtslage bei Ein-Euro-Jobs oder Sanktionen, die von Jobcentern verhängt werden. (verdi)

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Mehr Altersarmut – NGG fordert Kurswechsel in Rentenpolitik

Kiel: 40 Prozent mehr Bezieher von „Alters-Hartz-IV“

Altersarmut auf dem Vormarsch: Die Zahl der Menschen, die in Kiel neben ihrer Rente auf Grundsicherung angewiesen sind, ist in den vergangenen zehn Jahren um 40 Prozent gestiegen. 4.829 Bezieher von „Alters-Hartz-IV“ zählte dieStadt zuletzt. Das teilt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten mit. Die NGG bezieht sich hierbei auf Angaben des Statistikamts Nord. NGG-Geschäftsführer Finn Petersen nennt die Zahlen einen „Weckruf“ und fordert einen Kurswechsel in der Rentenpolitik.

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„Hände weg vom Arbeitszeitgesetz“

Zeitler: „Fluch der Karibik aus Schleswig-Holstein ist überflüssig“

Erstmals gibt es heute mehrstündige Warnstreiks in Hotels in Schleswig-Holstein. Die Beschäftigten wollen damit ihrer Forderung nach einer Erhöhung der Löhne und Gehälter um 130 Euro Nachdruck verleihen. Auf der zentralen Streikversammlung in Kiel hat Guido Zeitler, stellvertretender Vorsitzender der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), das Ansinnen der Arbeitgeber, eine Jahresarbeitszeit zu verhandeln und das Arbeitszeitgesetz aufzuweichen, vor den 200 Streikenden strikt zurückgewiesen.

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Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG)

ruft die Beschäftigten der Hotellerie und Gastronomie

zu mehrstündigen Streiks in Schleswig-Holstein auf.

Auch nach der dritten Verhandlungsrunde über die Löhne und Gehälter des Hotel- und Gaststättengewerbes stockt es. Die Tarifkommission der Gewerkschaft NGG hat für die Beschäftigten eine Lohnerhöhung von 130 € für 12 Monate gefordert. Dafür gibt es auch eine gute Begründung: in den anderen „alten“ Bundesländern liegt der vergleichbare Verdienst der Beschäftigten im Durchschnitt 200 € höher als im echten Norden. Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband Schleswig-Holstein e.V. will allerdings nur eine Anpassung der Löhne und Gehälter vornehmen, wenn die Gewerkschaft bereit ist, eine Jahresarbeitszeit abzuschließen.

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100 Jahre Oktoberrevolution:

Auf die Straße, Kameraden!

Oktoberrev Kiel

01. September 2017 In dem Raum im Kieler Gewerkschaftshaus, in dem im November 1918 der Kieler Arbeiter- und Soldatenrat für einige Monate die Macht inne hatte, würdigte der DGB am 11.11. mit einer Veranstaltung den 100. Jahrestag der Oktoberrevolution. Im rappelvollen Saal lauschten generationsübergreifend über 250 Gewerkschafter_innen dem Philharmonischen Chor der Landeshauptstadt Kiel unter der Leitung von Lam Tran Dinh und der Schauspielerin Agnes Richter. Der 60-köpfige Chor sang Lieder „Poeme auf Texte revolutionärer Dichter“ von Dmitri Schostakowitsch und Agnes Richter trug Texte aus Nikolaj Sucharows „1917. Tagebuch der Russischen Revolution“ vor. Ergänzt wurden dessen Augenzeugenberichte durch zeitgleich erschienene Artikel aus der sozialdemokratischen „Schleswig-Holsteinischen Volkszeitung“, in der über die russischen Ereignisse berichtet wurde.

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Zahl der Zweitjobber in Kiel auf 7.800 gestiegen:

Haupterwerb muss zum Leben reichen

01. Dezember 2017 Immer mehr Zweitjobber: Rund 7.800 Menschen in Kiel haben neben dem Haupterwerb noch einen Minijob – 49 Prozent mehr als noch vor zehn Jahren. Das teilt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten mit. Die NGG Schleswig-Holstein Nord beruft sich dabei auf neueste Zahlen der Arbeitsagentur. Besonders verbreitet sind Zweitjobs demnach im Gastgewerbe: 1.070 geringfügig Beschäftigte arbeiten in der Branche in Kiel – zusätzlich zu einer sozialversicherungspflichtigen Stelle. Gegenüber 2007 stieg ihre Zahl um 123 Prozent.

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Gewerkschaftsticker

01. Dezember 2017 Ritual oder richtige Mobilisierung? Die Tarifrunde der IG Metall startet unter neuen politischen Vorzeichen da die SPD nicht mehr an der Regierung beteiligt ist. Schwarz, Gelb und Grün sondieren Flexibilisierung und werden weitere ArbeitnehmerInnenrechte schleifen Die günstige Konjunktur hat die Profite der Großkonzerne nach oben getrieben; zugleich bedrohen Dieselskandal, Umstrukturierungen und Digitalisierung Arbeitsplätze. Die Forderungen, mit denen die IG Metall in die Tarifrunde gehen will, spiegeln diese widersprüchliche Situation wider. Die wichtigsten lauten: Sechs Prozent mehr Entgelt ,Arbeitszeiten, die zum Leben passen. Darunter ist zu verstehen, dass Beschäftigte ihre Lebensarbeitszeit flexibler planen können sollen, z. B. indem sie zeitweilig auf eine 28-Stunden-Woche wechseln und dann auf ihr „Normalarbeitsverhältnis“ zurückkehren dürfen, sowie Entgeltzuschuss für Familie und Gesundheit. (hg)

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IG Metall vor Tarifkampf:

Mehr Geld und mehr Zeit

IGM


01. Dezember 2017 Die IG Metall Küste will mit einer Forderung nach sechs Prozent mehr Geld in die Tarifrunde für die 140.000 Beschäftigten der norddeutschen Metall- und Elektroindustrie gehen. Außerdem fordert die Gewerkschaft einen Anspruch zur zeitweisen Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit auf bis zu 28 Stunden. Beschäftigte in Schichtarbeit oder anderen besonders belastenden Arbeitszeitmodellen sowie Arbeitnehmer, die Kinder unter 14 Jahren betreuen oder Angehörige pflegen, sollen währenddessen einen Zuschuss bekommen. Vor allem für die Bezieher niedriger Einkommen soll es einen finanziellen Ausgleich geben, damit die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf keine Frage des Einkommens ist.

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Süßer die Kassen nie klingeln – auch zu Heiligabend

01. Dezember 2017 Heiligabend fällt in diesem Jahr auf einen Sonntag. Supermärkte und Bäckereien dürften wegen der Sonntagsöffnungszeiten trotzdem zeitlich befristet öffnen. Die Gewerkschaft ver.di findet das zynisch und ruft Kunden zu einem Einkaufsverzicht auf. "Die Einzelhandelsbeschäftigten wollen sich wie jeder andere auf das Weihnachtsfest vorbereiten und gemeinsam mit ihren Familien feiern.

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IG-Metall Tarifrunde 2018 

IG-Metall will sechs Prozent mehr Lohn

Arbeitszeit soll auf 28 Wochenstunden kürzbar sein

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Demo in Hamburg (Bilder IG-Metall)

 16.11.2017 Ι Erste Tarifverhandlung Bayern

Großdemonstration zum Tarifauftakt in Schweinfurt

Metallerinnen und Metaller demonstrierten zum Verhandlungsauftakt für die bayerischen Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie in Schweinfurt.

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Gewerkschaft kritisiert Lohn-Prellerei in Kiel

Kieler Zoll ermittelte 56 Mal wegen nicht gezahlter Mindestlöhne

Wenn der Chef den Lohn prellt: In Kiel bekommen immer noch nicht alle Beschäftigten die Bezahlung, die ihnen per Gesetz zusteht. Das kritisiert die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten. Die NGG beruft sich hierbei auf neue Zahlen des Bundesfinanzministeriums. Danach leitete das verantwortliche Hauptzollamt Kiel in den ersten sechs Monaten des Jahres insgesamt 56 Ermittlungsverfahren wegen nicht gezahlter Mindestlöhne ein.

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Gewerkschaftsticker

01. November 2017 Jamaika: Mindestlohngesetz nicht verwässern. Die "Jamaika"-Koalition in Schleswig-Holstein will die Dokumentationspflichten im Mindestlohngesetz aufweichen. Doch die Einhaltung des Mindestlohns lässt sich kaum noch kontrollieren, wenn die Arbeitszeit nicht mehr umfassend aufgezeichnet wird. Deshalb ist für den DGB-klartext klar: Das Mindestlohngesetz darf nicht verwässert und zum zahnlosen Tiger gemacht werden. Während die schwarz-gelb-grünen Koalitionsverhandlungen im Bund noch nicht einmal begonnen haben, will die neue Jamaika-Koalition in Schleswig-Holstein den Mindestlohn schon abschaffen. Für ArbeitnehmerInnen verheißt das nichts Gutes. Kein Mindestlohn mehr für Teilzeitkräfte? Der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann warnt deutlich: „Die Jamaika-Koalition in Kiel will nichts anderes als den Mindestlohn aufweichen. Wer arbeitet, hat einen Rechtsanspruch auf einen anständigen Lohn – ob Vollzeit oder Teilzeit. Das heißt seit 2015: mindestens den Mindestlohn. Dafür muss die Arbeitszeit erfasst werden. Es gibt keinen Spielraum, wie das „handhabbarer und praxisnäher“ gemacht werden kann. Wer die Arbeitszeit nicht dokumentieren will, will nicht weniger Bürokratie, sondern mehr Ausbeutung. Diese Pläne würden Millionen Beschäftigten in Gastronomie, Handel, Logistik treffen – und vor allem Frauen, denn sie arbeiten öfter Teilzeit. So lässt Jamaika für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nichts Gutes erwarten.“ (DGB)

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Betrieb & Gewerkschaft:

„Faire Mobilität oder prekäre Beschäftigung“

01. November 2017 Veranstalter: Arbeit und Leben Kolleginnen – Faire Mobilität (DGB-Projekt)

Montag 27.11.2017, 16 bis 20 Uhr

Kieler Innovations- und Technologiezentrum (Kitz)

Raum 114 (barrierefrei zugänglich), Schauenburgerstr. 116, 24118 Kiel

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NGG kritisiert: Haupterwerb muss zum Leben reichen

Zahl der Zweitjobber in Kiel auf 7.800 gestiegen

Immer mehr Zweitjobber: Rund 7.800 Menschen in Kiel haben neben dem Haupterwerb noch einen Minijob – 49 Prozent mehr als noch vor zehn Jahren. Das teilt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten mit. Die NGG Schleswig-Holstein Nord beruft sich dabei auf neueste Zahlen der Arbeitsagentur. Besonders verbreitet sind Zweitjobs demnach im Gastgewerbe: 1.070 geringfügig Beschäftigte arbeiten in der Branche in Kiel – zusätzlich zu einer sozialversicherungspflichtigen Stelle. Gegenüber 2007 stieg ihre Zahl um 123 Prozent.

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Digitale Transformation – Aufruf des DGB:

Arbeit 4.0 braucht eine Stärkung der Mitbestimmung

01. September 2017 Mit den Herausforderungen zur "Zukunft der Arbeit" beschäftigten sich auch die Gewerkschaften in der DGB Kiel Region im Rahmen der Digitalen Woche Kiel. Am 20. Sep. 2017 waren ReferentInnen der Hans-Böckler-Stiftung im Kieler Gewerkschaftshaus zu Gast. Die Veranstaltung widmete sich neben den bisherigen wissenschaftlichen Erkenntnissen der digitalen Transformation auch den praktischen und betrieblichen Erfahrungen, die der Wandel in der Arbeitswelt konkret bedeutet. Der DGB veröffentlichte dazu den folgenden Aufruf:

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Gewerkschaftsticker

01. Oktober 2017 Der DGB Nord erwartet angesichts zahlreicher Verstöße gegen die gesetzliche Lohnuntergrenze von der Parteispitze der schleswig-holsteinischen Grünen, dass sie klar Stellung nimmt zu den beabsichtigten Verschlechterungen beim Bundesmindestlohn. Wirtschaftsminister Bernd Buchholz (FDP) hatte im Kieler Landtag nicht nur seine Ablehnung eines vergabespezifischen Mindestlohns bekräftigt, sondern auch eine Bundesratsinitiative der Jamaika-Koalition gegen bestehende Dokumentationspflichten beim gesetzlichen Mindestlohn angekündigt. Der Zoll meldet unter-dessen, dass die ermittelten Verstöße von Firmen gegen den Mindestlohn deutlich zugenommen haben, um 40 Prozent zum Vorjahr. (DGB Nord)

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Digitalisierung 4.0:

Auswirkungen in der Medienproduktion

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01. September 2017 Wird alles besser und schneller, weil die Programme und die Computer die Arbeit übernehmen? Das Gegenteil ist der Fall:
•    Immer mehr Verwaltungsschritte und Aufwand z.B. für Software-Pflege
•    Immer mehr Aufgaben, die immer schneller erledigt werden können und sollen.

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Gewerkschaft will Ausbildung für digitale Zukunft fit machen

372 Ausbildungsplätze in Kiel noch unbesetzt

Nachwuchs gesucht: Zum Start des neuen Ausbildungsjahres macht die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) auf offene Lehrstellen in Kiel aufmerksam. Nach Angaben der Arbeitsagentur sind von 1.586 gemeldeten Stellen aktuell noch 372 Plätze frei. Allein das Gastgewerbe in der Stadt zählt noch 22 offene Stellen für angehende Köche, Kellner & Co.

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Minijobs und Teilzeit:

IG BAU kritisiert Schieflage am Kieler Arbeitsmarkt

01. September 2017 Anteil „atypischer“ Jobs in der Stadt auf 45 Prozent gestiegen. Immer mehr unsichere Jobs: Rund 62.700 Menschen in Kiel arbeiten in Teilzeit, Leiharbeit oder haben einen Minijob als alleiniges Einkommen. Damit ist der Anteil der so genannten atypischen Beschäftigung an allen Arbeitsverhältnissen im vergangenen Jahr auf einen Rekordwert von 45 Prozent gestiegen. Das kritisiert die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU). Die Gewerkschaft beruft sich hierbei auf eine aktuelle Studie der Hans-Böckler-Stiftung, die die Entwicklung am Kieler Arbeitsmarkt seit dem Jahr 2003 untersucht hat. Damals lag die Quote atypischer Jobs noch bei 34 Prozent.

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Gewerkschaftsticker

01. September 2017 Weltfremder Rechnungshof: Stellenabbau schadet den Bürgern. „Der schleswig-holsteinische Rechnungshof soll helfen, das Steuergeld sinnvoll zu verwenden. Weltfremde Empfehlungen wie die, das ohnehin stark belastete Personal in den Ämtern zu reduzieren, bringen das Land nicht weiter. Im Gegenteil: Die Bürgerinnen und Bürger würden darunter täglich leiden. Der Rechnungshof schürt Verdrossenheit, wenn er so tut, als könnten auch zusammengestrichene Verwaltungen gute Arbeit leisten. Die Rechnungsprüfer sollten sich endlich lieber mal um die massive Steuerflucht der Großverdiener kümmern – da warten wir seit Jahren auf originelle Vorschläge des Rechnungshofs.“ Mit diesen Worten kommentiert Uwe Polkaehn, Vorsitzender des DGB Nord, die jüngste Forderung der Rechnungshofpräsidentin Gaby Schäfer, die Landesregierung möge den Stellenabbau in Schleswig-Holstein vorantreiben. (DGB Nord)

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Gastgewerbe:

NGG gegen längere Arbeitszeiten in Kiel

NGG

In der Region Schleswig-Holstein Mitte arbeiten 33.000 Menschen regelmäßig sonntags. 13 Stunden täglich arbeiten an bis zu sechs Tagen pro Woche? Wenn es nach dem Willen des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga) geht, könnte das in Kiel für rund 7.400 Beschäftigte der Branche bald Alltag werden. Davor warnt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG). Schon heute arbeiten in der Region Schleswig-Holstein Mitte rund 33.000 Menschen an Sonntagen – 18.000 sogar nachts. Und 54.000 Beschäftigte sind zwischen 18 und 23 Uhr im Job aktiv. Das geht aus dem aktuellen Mikrozensus hervor.

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Gewerkschaftsticker

01. August 2017 Das Tarifeinheitsgesetz sollte angebliche Machtkämpfe zwischen  „konkurrierenden Gewerk-schaften“ verhindern. Das Verfassungsgericht hat über dieses Gesetz entschieden. Der sozialdemokratische Anschlag auf die Verfassung (Einschränkung der Koalitionsfreiheit), wurde durch das Verfassungsgericht m.E. nur teilweise abgewendet. Koalitions-freiheit bzw. Einheitsfreiheit bezeichnet das Recht auch von ArbeitnehmerInnen, sich zur Wahrung und Förderung der Arbeits- und Wirtschaftsbedingungen zusammenzuschließen. Karlsruhe fordert Nach-besserungen für den Schutz kleiner Gewerkschaften. Salomonischer Mittelweg ? Nein, es handelt sich m.E. um eine politische Entscheidung. Die (Tarif-)Auseinandersetzungen finden jetzt zunächst in den Betrieben zwischen den Gewerkschaften statt und juristische Entscheidungen werden zukünftig vermehrt auf die Arbeitsgerichte abgewälzt. Nur zwei Richter halten das Gesetz für verfassungswidrig. (hg)

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Kfz-Handwerk in SH:

Mehr Geld ab 1. August

1. August 2017 Rund 2000 Beschäftigte im Kfz-Handwerk in Schleswig-Holstein bekommen mehr Geld. Die Löhne und Gehälter steigen in zwei Stufen zum 1. August dieses Jahres und zum 1. Oktober 2018 um jeweils 2,9 Prozent. Außerdem würden einmalig 160 Euro gezahlt. Die Ausbildungsvergütungen erhöhen sich in zwei Stufen je nach Lehrjahr insgesamt um 85 bis 102 Euro.

Auf diesen Tarifabschluss einigte sich die IG Metall Küste mit den Arbeitgebern. Die Gewerkschaft hatte ihre Forderungen mit Warnstreiks untermauert.

(gst)

"Kein verkaufsoffener Sonntag ohne Sachgrund"

01. August 2017 Im Mai hatte der Handelsverband Deutschland (HDE) die Kampagne „Selbstbestimmter Sonntag“ für eine generelle Sonntagsöffnung gestartet. Entgegen der verfassungsrechtlichen Situation wollen sie flächendeckend sonntags die Geschäfte öffnen. Der Name "Selbstbestimmter Sonntag“ allein klingt wie Hohn auf die Verhältnisse im Handel, wo vor allem Frauen mit dem Wunsch nach existenzsichernder längerer Teil- oder gar Vollzeit von ein bißchen mehr Selbstbestimmung nur träumen können. Ebenso Hunderttausende, die nur auf Abruf arbeiten dürfen, was jede persönliche Lebensplanung vereitelt.

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Erfolgreicher Warnstreiktag in der Versicherungsbranche

01. August 2017 Wie die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di Nord) mitteilt, haben sich heute erneut 300 Beschäftigte der Provinzial, der HUK-Coburg und der ERGO an der erfolgreichen Warnstreikaktion in Kiel beteiligt.

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Koalition plant Grundeinkommen:

Das Kuckucksei

01. August 2017 Zur Ankündigung der Jamaika-Koalition, allen Menschen in Schleswig-Holstein ein Grundeinkommen zu sichern, erklärt Lorenz Gösta Beutin, Landessprecher der LINKEN Schleswig-Holstein und Spitzenkandidat der Linkspartei für die Bundestagswahl:

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IG BAU kritisiert Schieflage am Kieler Arbeitsmarkt

Anteil „atypischer“ Jobs in der Stadt auf 45 Prozent gestiegen

Arno Carstensen SHN

„Auf dem heimischen Arbeitsmarkt ist einiges in Schieflage geraten“: Arno Carstensen, Bezirksvorsitzender der IG BAU Schleswig- Holstein Nord, beanstandet die Zunahme prekärer Jobs.  

Immer mehr unsichere Jobs: Rund 62.700 Menschen in Kiel arbeiten in Teilzeit, Leiharbeit oder haben einen Minijob als alleiniges Einkommen. Damit ist der Anteil der so genannten atypischen Beschäftigung an allen Arbeitsverhältnissen im vergangenen Jahr auf einen Rekordwert von 45 Prozent gestiegen. Das kritisiert die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU). Die Gewerkschaft beruft sich hierbei auf eine aktuelle Studie der Hans-Böckler-Stiftung, die die Entwicklung am Kieler Arbeitsmarkt seit dem Jahr 2003 untersucht hat. Damals lag die Quote atypischer Jobs noch bei 34 Prozent.

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ver.di:

Warnstreiks im Versicherungsgewerbe

Warnstreik-Versicherung

Foto: gst

 

01. Juli 2017 In der laufenden Tarifrunde für die bundesweit rund 170.000 Beschäftigten des privaten Versicherungsgewerbes verschärft die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) Proteste und Warnstreiks. Das von den Arbeitgebern vorgelegte Gehaltsangebot sei in Kombination mit der Weigerung, Zukunftsthemen tarifvertraglich zu regeln, absolut inakzeptabel, betonte ver.di Bundesvorstandsmitglied Christoph Meister.

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Wechsel an der Spitze der IG Metall Kiel-Neumünster 

01. Juli 2017 Am 8. Juni 2017 wurde auf der Delegiertenversammlung der IG Metall Kiel-Neumünster Stephanie Schmoliner als Nachfolgerin für Peter Seeger zur neuen Geschäftsführerin und ersten Bevollmächtigten gewählt. Mit 94,4 Prozent der Stimmen der anwesenden Delegierten erreichte sie in geheimer Wahl ein tolles Ergebnis.

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Gewerkschaftsticker

 

01. Juli 2017 G20 Auch der Deutsche Gewerkschaftsbund ist bei den Protesten dabei. „Natürlich sind friedliche Proteste legitim und gerechtfertigt. Der DGB beteiligt sich an Aktionen und Demonstrationen, die für eine faire Globalisierung eintreten. Krawall oder gar Gewalt lehnen wir aber ganz entschieden ab!“ (DGB-Chef Reiner Hoffmann)

 

Arbeit: Befristet und schlecht dran. Befristete Jobs sind ein Massenphänomen. Beispiel Hochschule: Hier haben neun von zehn wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mit-arbeitern nur einen befristeten Vertrag. Das wirkt sich nicht nur auf Einkommen und Karriere aus, sondern hält „die Menschen von fast allem ab, was sie im Leben sonst noch vorhaben“ schreibt DGB-Vorstand Annelie Buntenbach in der Frankfurter Rundschau. (DGB)

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GEW-Hauptvorstand

Mehr Geld für Bildung!

bildung weiter denken

Mit der Initiative "Bildung. Weiter denken!" kämpft die GEW für bessere Lern- und Arbeitsbedingungen sowie mehr Geld für Bildung. Die GEW zeigt nicht nur, was sie unter guter Bildung versteht, sondern auch, wie sich zusätzliche Investitionen in Bildung finanzieren lassen. Denn nach wie vor gilt der Satz John F. Kennedys: "Es gibt nur eins, was auf Dauer teurer ist als Bildung – keine Bildung."

NGG fordert mehr Mindestlohn-Prüfungen

Kieler Zoll: Nur fünf Prozent aller Hotels und Gaststätten kontrolliert 29. Mai 2017

Zoll-Visite

Kritik an fehlenden Zoll-Kontrollen: Verstöße gegen den gesetzlichen Mindestlohn werden in Kiel zu selten geahndet – vor allem im Gastgewerbe. Das bemängelt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten. Nach Angaben der NGG kontrollierte das Hauptzollamt Kiel im vergangenen Jahr 159 Gastro-Betriebe. Das sind lediglich fünf Prozent aller Hotels und Gaststätten im gesamten Bereich der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) beim Kieler Zoll.

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4.000 am 1. Mai in Kiel:

„Wir sind viele – wir sind eins!“

CETA

01. Juni 2017 Alle Erfolge, die Gewerkschaften in den vergangenen Jahrzehnten erreicht haben, leben hieraus: Wir sind viele, wir sind eins! Wir sind viele: Wir sind Junge und Alte, Frauen und Männer, Migrantinnen und Migranten, Beschäftigte, Erwerbslose, Rentnerinnen und Rentner. Wir sind eins: Wir kämpfen für mehr soziale Gerechtigkeit und stehen für eine Gesellschaft, die die Würde der Menschen auch in der Arbeitswelt respektiert und schützt. Wir demonstrieren am 1. Mai für eine soziale, tolerante, demokratische und solidarische Gesellschaft in Deutschland und in Europa. Wir demonstrieren für mehr soziale Gerechtigkeit!“ so der Aufruf des DGB zum diesjährigen 1. Mai. In ihrem Leitartikel des Wirtschaftsteils (29.4.17) empörte sich die „Frankfurter Allgemeine“ darüber, dass die Gewerkschaften zunehmend „wirkungsvoll auf der Klaviatur der Erregungsdemokratie spielen, und damit die Grenzen zwischen grundgesetzlich geschützter Tarifautonomie und profanem Lobbyismus verwischen.“ 

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Gewerkschaftsticker

01. Juni 2017 Labour 20. Gewerkschaftsgipfel. Wachstum und Beschäftigung, faire Einkommensverteilung, Verantwortung der Unternehmen entlang der Lieferketten. Bei dem G20-Treffen im Juli 2017 müssen endlich Bedingungen für eine faire Globalisierung vereinbart werden. Das war die zentrale Forderung von Spitzengewerkschaften aus den G20-Ländern, die am 17. Mai bei ihrem L20-Dialog in Berlin mit Bundeskanzlerin Angela Merkel diskutierten. In der gemeinsamen Resolution, die der Kanzlerin übergeben wurde, formulierten die L20 klare Erwartungen. (DGB) 

http://www.dgb.de/l20

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Süverkrüp Automobile:

Solidarität erfolgreich, Kündigung zurückgenommen

01. Juni 2017 Kurz vor einer geplanten Solidaritätskundgebung der IG Metall am 4. Mai vor Süverkrüp Automobile in Kiel hat die Geschäftsführung die angedrohte Kündigung gegen den BR-Vorsitzenden Sven Kronfeld fallen lassen. Die IG Metall Kiel-Neumünster begrüßt diese Entscheidung, die offenen Fragen der laufenden Betriebsratswahlen jetzt beim Arbeitsgericht und in Gesprächen zu klären.

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Erfolgreicher ver.di-Aktionstag am Tag der Pflege

Pflege-Demo

Fotos:gst

01. Juni 2017 Über dreihundert Kolleg*innen aus Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen demonstrierten am 12. Mai durch Kiels Innenstadt um auf die prekären Arbeitsbedingungen in Krankenhäusern und in der Altenpflege aufmerksam zu machen. Mit dabei streikende Kolleg*innen der Arbeiterwohlfahrt (AWO), die auf die festgefahrene Tarifauseinendersetzung mit ihrem "Arbeitgeber" hinwiesen. Der Internationale Tag der Pflegenden am 12. Mai geht auf den Geburtstag der britischen Krankenschwester Florence Nightingale (1820-1910) zurück, der Begründerin der modernen Krankenpflege.

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Pressemitteilung: 

Erfolg durch Solidarität

igmetall

Kiel, den 03.Mai 2017 Süverkrüp Automobile verfolgt die beabsichtigte Kündigung von Sven Kronfeld nicht weiter.Die Geschäfts-führung von Süverkrüp Automobile hat heute in einer Mitarbeiterversammlung durch Ralph Müller-Beck, Staatssekreträr der Landesregierung Schleswig-Holstein, folgendes verkündet: Die beabsichtigte Kündigung des Betriebsratsvorsitzenden Sven Kronfeld wird nicht weiter verfolgt.

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Canto por la libertad

Konzert zum Tag der Befreiung

01. Mai 2017 Von der Erkennungsmelodie „Grandola“ für den Aufstand gegen die Militärdiktatur in Portugal, „Levantate“ (erhebe dich) gegen die Militärdiktatur in Chile, „Senzenina“, der Frage der SüdafrikanerInnen was haben wir getan?  Bis zur Kinderhymme von Bertolt Brecht auf die Melodie der Europahymme und dem Verfassungslied, das die Werte unseres Grundgesetzes anmahnt, taucht das Ensemble musikalisch in den verschiedenen Sprachen in die Thematik ein. Canto por la libertad, ist an der Idee ausgerichtet, dass Musik und Gesang schon immer und überall auf der Welt dem Streben nach Menschlichkeit und Gerechtigkeit, nach Frieden und Freiheit verpflichtet sind. Gemeinsam singen um dieser Werte willen, das meint Canto por la libertad.

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NGG:

Warnstreik bei Mc Donalds in Kiel

01. Mai 2017 Erstmals hat die Gewerkschaft „Nahrung-Genuss-Gaststätten“ (NGG) zu einem Warnstreik in einem schleswig-holsteinischen Schnellrestaurants der sog. „Systemgastronomie“ aufgerufen. Rund 30 Mitarbeiter der McDonalds-Filiale in Kiel, Gutenbergstraße, legten am 31. März 2017 für zwei Stunden ihre Arbeit nieder. Hintergrund sind die Tarifverhandlungen mit dem Bundesverband der Systemgastronomie. In der untersten Lohngruppe haben die Arbeitgeber nach Angaben der Gewerkschaft zuletzt 8,87 Euro pro Stunde angeboten - das sind drei Cent mehr als der gesetzliche Mindestlohn.

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  158. ver.di Unterschriftensammlung:
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  191. Aufruf zur Europawahl
  192. 10.000 Beschäftigte protestierten in Schleswig-Holstein
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