Gewerkschaften:

Tarifabschluss für Redakteur*innen

01.09.2018 In der Tarifrunde der Redakteur*innen in Tageszeitungen hat es am 2. Juli 2018 einen Abschluss gegeben. Die Gehälter der Zeitungsjournalist*innen erhöhen sich zum 1. Mai 2018 um 1,9 Prozent, zum 1. Mai 2019 noch einmal um 2,4 Prozent. Des weiteren gibt es im August 2018 eine Einmalzahlung von 500 Euro und zum März 2020 noch einmal 600 Euro. Die Laufzeit geht über mehr als 2 ½ Jahre.

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Gewerkschaftsticker

01. September 2018 Wo beim Kindergeld tatsächlich Handlungsbedarf besteht. In der vergangenen Woche wurde hitzig über zu Unrecht bezogenes Kindergeld von Menschen mit ausländischer Staatsbürgerschaft debattiert. Statt ausländerfeindliche Vorurteile zu nähren muss es endlich mehr soziale Gerechtigkeit für Familien mit Kindern geben, fordert der DGB-klartext. Dazu gehört auch die Abschaffung des Kinderfreibetrags. (DGB)

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920 neue Azubis in Kiel:

NGG fordert bessere Job-Perspektiven

Ausbildungsvertrag in der Hand, aber was kommt danach? In Kiel können sich derzeit rund 920 Neu-Azubis über eine Lehrstelle freuen. So viele versorgte Bewerber zählte die Arbeitsagentur zum Start des Ausbildungsjahres. Damit die Karriere auch nach der Abschlussprüfung weitergeht, fordert die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) nun bessere Job-Perspektiven für Berufseinsteiger. Eine große Hürde nach der Ausbildung, so die NGG, ist jedoch der Trend zum Job auf Zeit – zur Befristung.

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Lockvogelangebot Streikbruch-Prämie

21.08.2018: Bundesarbeitsgericht genehmigt Prämie für Streikbrecher*innen ++ "Dieses Urteil stützt das Kapital", meint die Gewerkschafts-sekretärin Bettina Jürgensen

Lockvogelangebote werden im Handel als Irreführungsangebot bezeichnet. Sie können als wettbewerbswidrig gemäß §5 Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb eingestuft werden.

Extern ! kommunisten.de

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http://www.kommunisten.de/rubriken/kapital-a-arbeit/7295-lockvogelangebot-streikbruch-praemie

Gewerkschaft NGG: Lebensmittelbranche für Nachwuchs attraktiv

738 Ausbildungsplätze warten noch auf Bewerber in Kiel

Last-Minute-Lehrstellen zu besetzen: Zu Beginn des neuen Ausbildungsjahres sind in Kiel noch 738 offene Ausbildungsplätze bei der Arbeitsagentur gemeldet. Darauf hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten hingewiesen. Die NGG appelliert dabei an Schulabgänger, sich auch in der Lebensmittelbranche umzugucken. „Vom Industriekaufmann bis zur Getränke-Laborantin – die Ernährungswirtschaft bietet ein breites Spektrum, viele Perspektiven und im späteren Job auch einen überdurchschnittlichen Verdienst“, sagt NGG-Geschäftsführer Finn Petersen.In Kiel zählt die Branche laut Arbeitsagentur noch 30 offene Ausbildungsplätze.

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Gewerkschaftsticker

01. August 2018 DGB: „Tariflohn muss die Grundlage sein“. Mit einem Milliardenprogramm will die Bundesregierung Langzeitarbeitslose wieder in den Arbeitsmarkt integrieren. Annelie Buntenbach vom Deutschen Gewerkschaftsbund sagte im Dlf, sie sei grundsätzlich froh über die Initiative. Fatal fände sie jedoch, dass Betriebe für geförderte Personen nur den Mindestlohn erstattet bekommen sollen. (DGB)

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Tarifabschluss für Redakteur*innen

01. August 2018 In der Tarifrunde der Redakteur*innen in Tageszeitungen hat es am 2. Juli 2018 einen Abschluss gegeben. Die Gehälter der Zeitungsjournalist*innen erhöhen sich zum 1. Mai 2018 um 1,9 Prozent, zum 1. Mai 2019 noch einmal um 2,4 Prozent. Des weiteren gibt es im August 2018 eine Einmalzahlung von 500 Euro und zum März 2020 noch einmal 600 Euro. Die Laufzeit geht über mehr als 2 ½ Jahre.

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NGG will faire Arbeitsbedingungen

Supermärkte in Kiel sollen Fleisch nicht verramschen

2,19 Euro für 600 Gramm Nackensteak? Mit Blick auf die Grillsaison in Kiel warnt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) vor Ramschpreisen beim Fleisch. Rabattschlachten in den Supermärkten gefährdeten nicht nur die Qualitätsstandards bei Schwein, Rind und Geflügel. „Auch Jobs sind bedroht, wenn immer mehr und immer billiger produziert wird“, sagt Finn Petersen von der NGG Schleswig-Holstein Nord. Nach Angaben der Arbeitsagentur sichert die Fleischverarbeitung rund 60 Arbeitsplätze in Kiel. In Schleswig-Holstein beschäftigt die Branche knapp 4.400 Menschen.

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Gewerkschaft gegen Abschiebehaft:

Inhuman und keine Lösung

01. Juli 2018 Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di Nord) lehnt die Pläne zur Schaffung einer Abschiebehafteinrichtung in Glückstadt ab. Die zentrale Stelle mit 60 Haftplätzen in der ehemaligen Kaserne soll gemeinsam von den Bundesländern Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg betrieben werden. Der dazu vorgelegte Gesetzentwurf der Landesregierung schließt nicht aus, dass Minderjährige, also Kinder und Jugendliche, für diese Haftmaßnahme, die Innenminister Grote verharmlosend als „Wohnen ohne Freiheit“ bezeichnet, herangezogen werden. Auch ein die persönliche Bewegungsfreiheit einschränkender Freiheitsentzug in Form einer Abschiebehaft für Schwangere und Mütter innerhalb der gesetzlichen Mutterschutzfristen steht in keinem Verhältnis zum sozio-gesundheitlichen Schaden, der den Betroffenen droht.

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Bäderverordnung Schleswig-Holstein:

Kompromiss gerade noch hinnehmbar

01. Juli 2018 Als gerade noch hinnehmbaren Kompromiss wertet die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di Nord) die Fortschreibung der Bäderverordnung für Schleswig-Holstein. „Die quasi-Verlängerung der neuen Bäderverordnung für Schleswig-Holstein ist ein Kompromiss, den wir gerade eben noch mittragen können und der verhindert, dass auch in Schleswig-Holstein der Rechtsweg beschritten werden muss, um den grundgesetzlich festgeschriebenen Sonntagsschutz zu gewährleisten. Die Rechtsprechung hat sich deutlich zu Gunsten des Sonntagsarbeitsverbots verändert und eine Klage hätte unter Umständen die komplette Infragestellung dieser Regelung zur Folge gehabt. Wer nun immer noch meint, mit puren Wettbewerbsphantastereien an der Öffnungszeitenschraube weiter herum drehen zu wollen, der sollte sich darüber im Klaren sein, dass jeder Angriff auf diese Regelung das totale Aus bedeuten kann“, so Michael Rüther, stellvertretender Landesbezirksleiter von ver.di Nord. 

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Tarifabschluss bei Helios:

Kompromiss erzielt

01. Juli 2018 Am 5.Juni 2018 hat die Tarifkommission für den Bereich des Helios Konzerns im Norden dem  ausgehandelten Kompromiss zugestimmt. Der Kompromiss sieht vor, dass die Entgelte für die Beschäftigten in den Akut- und Reha-Bereichen in den nächsten 30 Monaten um insgesamt 7,4 Prozent ansteigen.  „Das ist ein Ergebnis, das ohne den Druck der Beschäftigten in der letzten Woche sicher so nicht zu Stande gekommen wäre und das sich sehen lassen kann“, so ver.di Nord Verhandlungsführer Steffen Kühhirt. „Es hat in der Tarifkommission eine rege Diskussion gegeben, aber in Anbetracht der Gesamtsituation gab es dann ein klares Signal, der Verhandlungskommission zu folgen und diesen Tarifabschluss unter Dach und Fach zu bringen“, so Kühhirt weiter. Im Detail sieht der Tarifabschluss vor, dass die Beschäftigten in diesem Jahr 3 Prozent mehr Geld, im kommenden Jahr eine weitere Erhöhung von 2,9 Prozent und 2020 nochmals 1,5 Prozent erhalten. Die Laufzeit des Tarifabschlusses beträgt für alle Häuser 30 Monate. 

(Presseerklärung ver.di, 05.06.2018)

Gewerkschaftsticker

01. Juli 2018 March For A New Europe. Für ein Europa der Demokratie, Nachhaltigkeit und Solidarität, hat ein breites Netzwerk aus gesell-schaftspolitischen Akteuren den "March For A New Europe" initiiert. Er findet am 23. Juni 2018 in Berlin statt. Treffpunkt ist 11.45 Uhr am S-Bahnhof Friedrichstraße. (DGB)

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Gegen Verschlechterung des Tariftreuegesetzes:

„Marktradikal ist unsozial“

Tariftreue

01. Juli 2018 Am 14. Juni protestierten GewerkschaftkollegInnen von ver.di, EVG und IG Metall sowie AktivistInnen des BEI („Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein. Dachverband entwicklungspolitischer Organisationen) vor dem schleswig-holsteinischen Landtag gegen die von der Jamaika-Koalition geplanten Verschlechterungen des landesweiten Tariftreuegesetz.

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Tarifkampf der Tageszeitungsredaktionen:

dju leitet Urabstimmung ein

01. Juli 2018 In der Tarifauseinandersetzung für die rund 13.000 Tageszeitungsjournalistinnen und –journalisten soll eine Urabstimmung über die Intensivierung des Arbeitskampfs bis hin zu unbefristeten Streiks eingeleitet werden. Das hat die Bundestarifkommission der Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di beschlossen, nachdem die Verhandlungen über Honorare und Gehälter auch in der vergangenen Nacht in der sechsten Runde mit dem Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) nicht zu einem Ergebnis geführt haben.

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Forderung der Gewerkschaft NGG Schleswig-Holstein Nord

Gutes Essen gehört in Lehrpläne und Schulkantinen in Kiel

Deutsch, Mathe, Bio – und demnächst auch Ernährung: Die Schulen in Kiel sollen ein neues Unterrichtsfach bekommen – „Gesunde Ernährung“. Geht es nach dem Willen der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), dann steht demnächst das „kleine Einmaleins des Essens“ auf dem Stundenplan. Schüler sollen im Unterricht mehr darüber erfahren, was in den Lebensmitteln ist. „Aber auch, was dahinter steckt: Wie die Tiefkühlpizza produziert wird. Welchen Nährwert Joghurt hat. Und wer mit welcher Technik Gummibärchen oder Schokolade herstellt“, sagt Finn Petersen.

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Ver.di: Mit dezentralen Streiks zum Erfolg

Ansehnliche Tariferhöhungen im Öffentlichen Dienst - leider trübt die Laufzeitlänge die Bilanz 

1. Mai Kiel

1.Mai in Kiel Bild: gst

01. Juni 2018 Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di Nord) wertet das Tarifergebnis mit einem Gesamtvolumen von 7,5 Prozent als eine „echte Stärkung des öffentlichen Dienstes und Steigerung seiner Attraktivität“. Die Vereinbarung bringt den Beschäftigten von Bund und Kommunen über die Laufzeit von 30 Monaten Erhöhungen der Einkommen von über sieben Prozent, bei den Einstiegsgehältern zum Teil auch deutlich höher. Für die Entgeltgruppen eins bis sechs gibt es zusätzlich zum 1. März eine Einmalzahlung von 250 Euro, so dass die Gehälter insgesamt dort etwas überproportional steigen. Die Erhöhungen der Tabellenwerte erfolgen in drei Schritten, zum 1. März 2018 rund 3,2 Prozent, zum 1. April 2019 rund 3,1 Prozent und zum 1. März 2020 etwas über ein Prozent.

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Gewerkschaftsticker

01. Juni 2018 Reiner Hoffmann ist auf dem 21. Bundeskongress des Deutschen Gewerkschaftsbundes in Berlin mit 76,3 Prozent der Stimmen als DGB-Vorsitzender wiedergewählt worden. Elke Hannack als stellvertretende DGB-Bundesvorsitzende wiedergewählt. Stefan Körzell und Annelie Buntenbach im Vorstand wurden bestätigt. (DGB)

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Mehr als 300 Demonstranten in Kiel

Tag der Pflege
01. Juni 2018 Mehr als 300 Menschen haben am 12. Mai in Kiel für mehr Stellen und bessere Bedingungen in der Pflege demonstriert. Anlass war der Internationale Tag der Pflege. Nach Angaben der Gewerkschaft ver.di fehlen allein in der Altenpflege in Schleswig-Holstein rund 1000 Stellen, in den Krankenhäusern weitere rund 1000.

Gewerkschaft NGG fordert mehr Kontrollen in Kiel:

Hauptzollamt Kiel ermittelte 98 Mal wegen Mindestlohn-Prellerei

Wenn der Chef den Mindestlohn prellt: In Kiel gibt es weiterhin Unternehmen, die ihren Beschäftigten weniger als die gesetzlich vorgeschriebenen 8,84 Euro pro Stunde zahlen. Davon geht die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten aus. Die NGG Schleswig-Holstein Nord verweist dabei auf eine Bilanz der Finanzkontrolle Schwarzarbeit beim zuständigen Hauptzollamt Kiel. In dessen Bereich leiteten die Beamten im vergangenen Jahr insgesamt 98 Ermittlungsverfahren gegen Arbeitgeber ein, die gegen das Mindestlohngesetz verstoßen haben.

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Scheitern der Tarifverhandlungen: Miese Stimmung auf dem Bau

Bauarbeiter aus Kiel nehmen Kurs auf Berlin – zum „Dampfablassen“

Bauarbeiter aus Kiel lassen Dampf ab in Berlin: Auf den heimischen Baustellen herrscht „dicke Luft“, so die Bau-Gewerkschaft. Die Stimmung unter den rund 1.150 Bauarbeitern in Kiel sei „denkbar mies“: „Vom Maurer bis zum Kranführer – alle sind stinksauer. Die Arbeitgeber haben die Tarifverhandlungen zum Scheitern geführt. Das bringt den Bau zum Brodeln“, sagt der IG BAU-Bezirksvorsitzende Arno Carstensen. Aus Kiel werde sich deshalb am kommenden Montag (Hinweis f. d. Red.: 7. Mai) eine Bauarbeiter-Delegation auf den Weg nach Berlin machen, um beim zentralen Bau-Protest in der Hauptstadt „ordentlich Frust abzulassen“.

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Aus dem Ostermarsch:

„Abrüsten statt aufrüsten“

01.05.2018 Am Kieler Ostermarsch beteiligten sich am 31. März mit über 400 DemonstrantInnen etwas mehr TeilnehmerInnen als in den Vorjahren an der traditionellen österlichen Friedensaktion und es waren auch erfreulich mehr jüngere Gesichter zu sehen. Neben dem seit Jahren üblichen Redespektrum (DGB-Vorsitzender, Kieler Friedensforum, Jugend und Promi – diesmal in Gestalt des LINKEN MdB Lorenz Gösta Beutin) konnte diesmal auch das Kurdistan-Soli-Komitee reden und zur Solidarität mit den BewohnerInnen von Afrin gegen die türkische Intervention unter tatkräftiger mörderischer Beteiligung deutscher Waffen aufrufen.

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Gewerkschaftsticker

01.05.2018 Über zwei Millionen junge Menschen haben keinen Schulabschluss, ihnen droht ein Leben in prekärer Beschäftigung. Laut dem neuen Berufsbildungsbericht der Bundesregierung ist die Zahl im Vergleich zum letzten Jahr deutlich gestiegen. DGB-Vize Elke Hannack fordert die Politik auf, endlich mehr gegen Ausbildungslosigkeit zu unternehmen. (DGB)

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Tarifverhandlungen gescheitert – Bau-Streit droht zu eskalieren

„Azubi-Ebbe“ in Kiel: Bau sucht Nachwuchs und knausert beim Geld

Bau-Boom, aber „Azubi-Ebbe“: Die Bauunternehmen in Kiel suchen Nachwuchs – und zwar händeringend, so die Bau-Gewerkschaft. 105 unbesetzte Ausbildungsplätze seien derzeit bei der Arbeitsagentur gemeldet. „Daran wird sich so schnell wohl auch nichts ändern. Die meisten Chefs in Kiel sollten sich darauf gefasst machen, dass es vorerst extrem schwer wird, Azubis zu finden“, sagt Arno Carstensen.

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Azubis sollten Lehrstellen-Check machen

Kiel bietet 1.110 freie Lehrstellen – Hotels und Restaurants suchen 44 Azubis

Schüler, morgen Azubi – der Countdown läuft: Rund fünf Monate vor dem Start des neuen Ausbildungsjahres registriert die Arbeitsagentur noch 1.110 offene Lehrstellen in Kiel. Darunter sind 44freie Ausbildungsplätze in Hotels und Gaststätten. Darauf hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hingewiesen. Die Palette an Berufen in der Gastro-Branche reiche vom Koch über die Hotel- und Restaurantfachfrau bis zum Kellner als Fachkraft im Gastgewerbe. „Wer in die Hotellerie einsteigt, kann die Karriereleiter hochklettern. Aber: Ob Küchenchef oder Hoteldirektorin – eine solide Ausbildung ist immer das Fundament für eine gute Laufbahn im Beruf“, sagt Finn Petersen.

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Warum beschäftigt sich ver.di mit Neonazis und Rechtspopulisten?

Buchenwald

Die Gewerkschaft ver.di hat wie alle anderen Gewerkschaften den ihr von unseren als Widerstandskämper*innen gegen den NS-Faschismus verfolgten und ermordeten Kolleg*innen erteilten Auftrag ernst zu nehmen, zur Schaffung einer Welt des Friedens und der Freiheit beizutragen, wozu „die Ausrottung des Nazismus mit seinen Wurzeln“ (Schwur von Buchenwald) als Voraussetzung zu begreifen ist. Das Wurzelwerk ist verankert im kapitalistischen Wirtschaftssystem und durchaus noch vorhanden. Es bringt zurzeit neue Triebe hervor: Mit dem Aufkommen von „Pegida“ und dem Aufstieg der rassistischen und völkisch-nationalistischen Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) besteht die Gefahr einer neuen profaschistischen Massenbewegung. Eine Bedrohung für diese Republik insgesamt und insbesondere für die abhängig Beschäftigten. Ihr muss ver.di wie der gesamte DGB in allen Betrieben und Dienststellen und darüber hinaus in der gesellschaftlichen Auseinandersetzung auf allen Feldern und mit allen gewerkschaftlichen Mitteln (d. h.: ohne irgendein den Gewerkschaften zur Verfügung stehendes Mittel grundsätzlich auszuschließen) entgegentreten.  

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Nordsee“ greift Betriebsratswahlen an!

Zeitler: „Wenn nötig, gehen wir bis zum Bundesarbeitsgericht“

Hamburg, 16. April 2018 In einem beispielslosen Vorgang hat die größte europäische Fischrestaurantkette „Nordsee“ mit Sitz in Bremerhaven in der vergangenen Woche bei den zuständigen Arbeitsgerichten den Antrag gestellt, die Betriebsratswahlen vom 21. März 2018 als unwirksam erklären zu lassen. Guido Zeitler, stellvertretende Vorsitzender der Gewerkschaft Nahrung-genuss-Gaststätten (NGG), bezeichnete dies als „breiten Angriff auf die gesetzlich verankerte betriebliche Mitbestimmung und Schlag ins Gesicht der gewählten Betriebsräte“ und hat angekündigt, wenn nötig, bis zum Bundesarbeitsgericht zu gehen.

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Tarifverhandlungen Real: „Lohnabsenkung um 40 Prozent ist kein Zukunftskonzept“ -

ver.di warnt Management vor einem „Spiel mit dem Feuer“

Real-Kapitalisten wollen Tarifvertrag  endgültig kündigen.Die Real-Geschäftsführung will künftig mit anderen Gewerkschaften als Verdi einen neuen Tarifvertrag aushandeln. Verdi tobt. Handelsblatt 4.04.2018

Nach der achten ergebnislosen Verhandlungsrunde für die 34.000 Beschäftigten der real SB-Warenhäuser hat die Gewerkschaft ver.di dem Unternehmen „ein durchsichtiges Spiel auf Kosten der Beschäftigten“ vorgeworfen. „Was die real-Geschäftsführung will, hat nichts mit einer zukunftsfähigen Entgeltstruktur zu tun. Hier sollen Tarife langfristig um bis zu 40 Prozent abgesenkt werden, was zum Beispiel bei einer Kassiererin in NRW monatlich über 800 Euro weniger Verdienst bedeutet. Gleichzeitig will real das Weihnachtsgeld entsprechend kürzen und den Besitzstand nicht mehr für alle Beschäftigten gelten lassen. Das Zukunftskonzept des real-Managements für die Beschäftigten heißt Altersarmut. So ein Konzept kann keine Gewerkschaft unterschreiben, weil es keine Zukunft bietet“, erklärte ver.di-Vorstandsmitglied Stefanie Nutzenberger. 

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DGB zur Mieten in Kiel:

Prekär hohe Belastung durch Mieten

01. April 2018 Rund 40 Prozent der Haushalte in Kiel müssen mehr als 30 Prozent ihres Nettoeinkommens und knapp 17 Prozent der Haushalte in Kiel müssen gar mehr als 40 Prozent ihres Nettoeinkommens ausgeben, um ihre Miete (bruttokalt) zu bezahlen. Das entspricht rund 100.000 Haushalten, in denen etwa 145.000 Menschen leben. Etwa 40.000 Haushalte in Kiel haben nach Abzug der Mietzahlung nur noch ein Resteinkommen, das unterhalb der Hartz-IV-Regelsätze liegt. 

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Gewerkschaftsticker

01. April 2018 Equal Pay Day - Bundesregierung muss endlich handeln. Anlässlich des Equal Pay Day am 18. März erhöht der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) den Druck auf Politik und Wirtschaft. Noch immer bekommen Frauen in Deutschland durchschnittlich 21 Prozent weniger Einkommen als Männer. Bei einer DGB-Aktion am Brandenburger Tor sagte der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann am Freitag in Berlin: „Noch immer klafft eine riesige Lohnlücke zwischen den Geschlechtern. Das ist im 21. Jahrhundert und in einem der reichsten Länder der Welt ein Skandal. Die neue Bundesregierung muss endlich handeln. Um im Betrieb das Prinzip „gleicher Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit“ durchzusetzen,  gilt es das Entgelttransparenzgesetz zu verbessern. In dieses Gesetz gehören klare Vorgaben, die Unternehmen verbindlich verpflichten zu prüfen, ob es bei ihnen eine Entgeltlücke gibt. Vergangenes Jahr haben die Arbeitgeber solche verbindlichen Regeln verhindert – jetzt müssen sie kommen! Ganz oben auf die politische Agenda der neuen Regierung gehört auch der Rechtsanspruch auf Rückkehr aus Teilzeit bzw. auf befristete Teilzeit, der inzwischen zum zweiten Mal im Koalitionsvertrag steht. (DGB)

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Wahlaufruf in Kiel – Gewerkschaft warnt Arbeitgeber

NGG: „Wer Betriebsratswahlen behindert, macht sich strafbar!“

In Kiel läuft derzeit eins der größten „Best-Practice-Beispiele in Sachen Demokratie“ – die Betriebsratswahl. Tausende Beschäftigte bestimmen hier bis Ende Mai ihre Interessenvertreter für die nächsten vier Jahre. Doch immer wieder versuchen einzelne Unternehmen, die Wahlen zu unterlaufen, berichtet die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) und warnt: „Wer die Wahl von Betriebsräten behindert, der macht sich strafbar.“ Nach dem Betriebsverfassungsgesetz stehe darauf eine Geld- oder sogar Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr, so Finn Petersen von der NGG Schleswig-Holstein Nord. 

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NGG zum Frauentag: 100 Jahre Wahlrecht, aber noch keine Lohngerechtigkeit

Frauen machen 67 Prozent  aller Teilzeit- und Minijobs in Kiel

Die Teilzeit und der Niedriglohn – in Kiel ist beides weiblich: Noch immer sind hier 67 Prozent aller Teilzeit- und Minijobs in Frauenhand. Darauf hat die Gewerkschaft-Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) zum Internationalen Frauentag [f. d. Red.: 8. März] hingewiesen. Bei den rund 39.500 Teilzeit-Stellen in der Stadt liegt der Frauenanteil nach Angaben der Arbeitsagentur sogar bei 75 Prozent.

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Mahnwache von Feuerwehrleuten vor dem Landtag

Feuerwehr Kiel 2018

01. März 2018 Vom 24.01.bis 25.01. fand vor dem Landeshaus in Kiel eine Mahnwache von Feuerwehrleuten statt. Mit dieser Mahnwache protestieren die Beamtinnen und Beamten der kommunalen Berufsfeuerwehren gegen ihre Benachteiligung im Zusammenhang mit der Erhöhung der Erschwerniszulagen und der Nichtberücksichtigung bei der Gewährung von Zusatzurlaub für geleisteten Nachtdienst.

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Mehr Geld und Zeit:

Tarifabschluss für Metaller an der Küste steht

HDW-Streik3 2018

Fotos: gst

01. März 2018 Am 8.2.2018 einigten sich IG Metall Küste und Nordmetall auf eine Entgelterhöhung von 4,3 Prozent ab 1. April 2018 sowie eine Pauschalzahlung von 100 Euro im März 2018. Ab 2019 erhalten alle 140.000 Beschäftigten der norddeutschen Metall- und Elektroindustrie jährlich ein tarifliches Zusatzgeld in Höhe von 27,5 Prozent eines Monatseinkommens sowie einen Festbetrag, der im nächsten Jahr 400 Euro beträgt.

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Gewerkschaftsticker

01. März 2018 Aufruf zum Internationalen Frauentag am 8. März 2018. 100 Jahre Frauenwahlrecht. Die Frauen im DGB feiern zum Internationalen Frauentag das Frauenwahlrecht, das 1918 dank der proletarischen Frauenbewegung eingeführt wurde. Hundert Jahre später gibt es noch viel zu tun. Die DGB Frauen rufen dazu auf, rund um den 8. März aktiv zu werden. (DGB)

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Aufruf DGB-Nord:

Kriegsprävention statt Militäreinsätze!

Verzicht auf Gewalt!

Kooperation statt Konfrontation!

Gegen eine neue Rü̈stungsspirale: Abrü̈stung jetzt!

01. März 2018 Die Mitgliedsländer der NATO, darunter auch Deutschland, haben vereinbart, die jährlichen Militärausgaben auf zwei Prozent der Wirtschaftsleistung (BIP) zu erhöhen.

Für Deutschland würde dies eine Erhöhung von heute jährlich 37 Milliarden auf über 60 Milliarden bedeuten.

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Schlechter Witz:

Sondermarke von Nordbrief zur Novemberrevolution

01. März 2018 „Der DGB und seine Gewerkschaften halten die Aktion der Firma Nordbrief, in Erinnerung zur Novemberrevolution eine Sonderbriefmarke herauszugeben, für einen schlechten Witz und für extrem unaufrichtig“, findet Frank Hornschu, Vorsitzender des DGB Kiel Region „Ein Unternehmen, welches den Beschäftigten wesentliche Freiheitsrechte - die u. a. seinerzeit im Zuge der Novemberrevolution, wie Demokratie, Wahlrecht, Tarifautonomie, betriebliche Mitbestimmung, durchgesetzt wurden - bewusst vorenthält, hat in diesem Zusammenhang sein Recht auf Demokratiewerbung verwirkt.

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ver.di

Wir sind es wert !!!

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IG Metall 

Verhandlungsergebnis Tarifrunde 2018

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Altersarmut nimmt zu:

Kurswechsel gefordert

01. Februar 2018 Kiel: 40 Prozent mehr  Bezieher von „Alters-Hartz-IV“ . Altersarmut auf dem Vormarsch: Die Zahl der Menschen, die in Kiel neben ihrer Rente auf Grundsicherung angewiesen sind, ist in den vergangenen zehn Jahren um 40 Prozent gestiegen. 4.829 Bezieher von „Alters-Hartz-IV“ zählte die Stadt zuletzt. Das teilt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten mit. Die NGG bezieht sich hierbei auf Angaben des Statistikamts Nord. NGG-Geschäftsführer Finn Petersen nennt die Zahlen einen „Weckruf“ und fordert einen Kurswechsel in der Rentenpolitik. 

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Tarifrunde Deutsche Post AG:

Sechs Prozent mehr Lohn und Gehalt gefordert

Poststreik 2015

01. Februar 2018 Beschäftigte sollen Tariferhöhung auch in Freizeit umwandeln können. Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) fordert für die rund 130.000 Tarifbeschäftigten und Auszubildenden der Deutschen Post AG eine lineare Erhöhung der Entgelte und Vergütungen von sechs Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Das hat die zuständige Tarifkommission heute (Mittwoch,10.1.) in Berlin beschlossen. „Die Deutsche Post AG steht wirtschaftlich blendend da. Jetzt ist es an der Zeit, diesen Erfolg mit den Beschäftigten zu teilen“, sagte die stellvertretende ver.di-Vorsitzende und Verhandlungsführerin Andrea Kocsis. Überdies fordert die Gewerkschaft, eine tarifvertragliche Wahlmöglichkeit zu schaffen, wonach der einzelne Beschäftigte einen Teil der zu vereinbarenden Entgelterhöhung in freie Zeit umwandeln kann.

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Gewerkschaftsticker

01. Februar2018 Bewertung der Sondierungsergebnisse. Nach einer ersten Analyse der Sondierungsergebnisse kommen der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und seine Mitgliedsgewerkschaften zu der Einschätzung: Im Vergleich zu den Jamaika-Verhandlungen enthält dieses Ergebnis weit mehr Substanz für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Dazu gehören die Stabilisierung der Rente, die Wiederherstellung der Parität in der gesetzlichen Krankenversicherung, die Stärkung von Bildung und die Verbesserung der Pflege. Auch die Vorschläge für ein solidarisches und soziales Europa sind ein wichtiger Schritt. Im Rahmen von Koalitionsverhandlungen muss es bei erkennbaren Schwachpunkten Verbesserungen geben, um die Herausforderungen der digitalen Transformation zu gestalten. Das betrifft insbesondere eine stärkere Akzentuierung von Zukunftsinvestitionen mit einer soliden Finanzierung, und die Förderung von sicherer Arbeit und Tarifbindung. (DGB)

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NGG appelliert an Bundestagsabgeordnete:

Umsteuern am Arbeitsmarkt

01. Februar 2018 Für die rund 121.000 Beschäftigten in Kiel hängt viel davon ab, wie die politischen Weichen in Berlin gestellt werden: Wie viel ist künftig in der Lohntüte? Wird Arbeiten in der Nacht oder am Wochenende zur Normalität? Was passiert mit der Rente? Mit Blick auf eine mögliche Neuauflage der Großen Koalition hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) jetzt eine „Arbeits- und Sozial-Agenda“ gefordert. Die NGG Schleswig-Holstein Nord richtet einen eindringlichen Appell an die heimischen Bundestagsabgeordneten: „Es muss klar sein, dass die Interessen der Beschäftigten nicht unter die Räder kommen.“ 

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30 Millionen Überstunden in Schleswig-Holstein – zwei Drittel unbezahlt

Gewerkschaft NGG warnt vor extremen Arbeitszeiten in Kiel

Überstunden, Arbeiten am Wochenende und in der Nacht: Für die rund 3.200 Beschäftigten des Kieler Gastgewerbes ist das alles andere als ungewöhnlich. Ebenso wenig für die 1.090 Mitarbeiter in der Ernährungsindustrie. Damit die Belastung jedoch erträglich bleibt, schreibt das Arbeitszeitgesetz maximale Arbeitsstunden und Ruhepausen vor.

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Gewerkschaft NGG:

Hände weg vom Arbeitszeitgesetz!

01. Januar 2018 Erstmals gab es am 8. Dezember 2017 mehrstündige Warnstreiks in Hotels in Schleswig-Holstein. Die Beschäftigten wollen damit ihrer Forderung nach einer Erhöhung der Löhne und Gehälter um 130 Euro für 12 Monate Nachdruck verleihen. „In keiner anderen Branche wird heute schon so flexibel gearbeitet wie im Gastgewerbe – abends, nachts, an Wochenenden und Feiertagen. Überstunden, oft nicht bezahlt, sind die Regel, nicht die Ausnahme. Wenn der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) jetzt noch mehr Flexibilität fordert und gleichzeitig auch das Arbeitszeitgesetz aufweichen und die tägliche Höchstarbeitszeit auf bis zu 13 Stunden ausdehnen und Ruhezeiten verkürzen will, dann drohen Arbeitszeiten von bis zu 78 Stunden in der Woche“, befürchtet die Gewerkschaft NGG und warnt: „Hände weg vom Arbeitszeitgesetz. Es dient dem Schutz der Gesundheit der Menschen.

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Gewerkschaftsticker

01. Januar 2018 Erwerbslose: „Wir wollen für unsere jungen Leute Bedingungen schaffen, unter denen sie in Zukunft menschenwürdig leben können, Existenz sichernd leben können und auch für ihre Kinder eine Existenz aufbauen und erhalten können.“ Die Rostockerin Marikka Kurzenberg ist erwerbslos, schon seit 1990. Seitdem hat die ausgebildete Rinderzüchterin – heute heißt der Beruf Tierwirtin – keine Arbeit mehr gefunden. Was sie aber sehr schnell fand, waren Aufgaben für sich, und zwar in der Gewerkschaft, denn die ist nicht nur für Menschen in Lohn und Brot da. Bei ver.di ist Marikka Kurzenberg in der Erwerbslosenarbeit aktiv. Als Vorsitzende des Erwerbslosenausschusses im Bezirk Rostock, aber auch auf der Landesbezirks- und Bundesebene. ver.di informiert und berät Erwerbslose in allen Bundesländern, zum Beispiel zu den Regelungen der Arbeits- und Sozialgesetze, über die Rechtslage bei Ein-Euro-Jobs oder Sanktionen, die von Jobcentern verhängt werden. (verdi)

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Mehr Altersarmut – NGG fordert Kurswechsel in Rentenpolitik

Kiel: 40 Prozent mehr Bezieher von „Alters-Hartz-IV“

Altersarmut auf dem Vormarsch: Die Zahl der Menschen, die in Kiel neben ihrer Rente auf Grundsicherung angewiesen sind, ist in den vergangenen zehn Jahren um 40 Prozent gestiegen. 4.829 Bezieher von „Alters-Hartz-IV“ zählte dieStadt zuletzt. Das teilt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten mit. Die NGG bezieht sich hierbei auf Angaben des Statistikamts Nord. NGG-Geschäftsführer Finn Petersen nennt die Zahlen einen „Weckruf“ und fordert einen Kurswechsel in der Rentenpolitik.

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„Hände weg vom Arbeitszeitgesetz“

Zeitler: „Fluch der Karibik aus Schleswig-Holstein ist überflüssig“

Erstmals gibt es heute mehrstündige Warnstreiks in Hotels in Schleswig-Holstein. Die Beschäftigten wollen damit ihrer Forderung nach einer Erhöhung der Löhne und Gehälter um 130 Euro Nachdruck verleihen. Auf der zentralen Streikversammlung in Kiel hat Guido Zeitler, stellvertretender Vorsitzender der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), das Ansinnen der Arbeitgeber, eine Jahresarbeitszeit zu verhandeln und das Arbeitszeitgesetz aufzuweichen, vor den 200 Streikenden strikt zurückgewiesen.

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Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG)

ruft die Beschäftigten der Hotellerie und Gastronomie

zu mehrstündigen Streiks in Schleswig-Holstein auf.

Auch nach der dritten Verhandlungsrunde über die Löhne und Gehälter des Hotel- und Gaststättengewerbes stockt es. Die Tarifkommission der Gewerkschaft NGG hat für die Beschäftigten eine Lohnerhöhung von 130 € für 12 Monate gefordert. Dafür gibt es auch eine gute Begründung: in den anderen „alten“ Bundesländern liegt der vergleichbare Verdienst der Beschäftigten im Durchschnitt 200 € höher als im echten Norden. Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband Schleswig-Holstein e.V. will allerdings nur eine Anpassung der Löhne und Gehälter vornehmen, wenn die Gewerkschaft bereit ist, eine Jahresarbeitszeit abzuschließen.

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100 Jahre Oktoberrevolution:

Auf die Straße, Kameraden!

Oktoberrev Kiel

01. September 2017 In dem Raum im Kieler Gewerkschaftshaus, in dem im November 1918 der Kieler Arbeiter- und Soldatenrat für einige Monate die Macht inne hatte, würdigte der DGB am 11.11. mit einer Veranstaltung den 100. Jahrestag der Oktoberrevolution. Im rappelvollen Saal lauschten generationsübergreifend über 250 Gewerkschafter_innen dem Philharmonischen Chor der Landeshauptstadt Kiel unter der Leitung von Lam Tran Dinh und der Schauspielerin Agnes Richter. Der 60-köpfige Chor sang Lieder „Poeme auf Texte revolutionärer Dichter“ von Dmitri Schostakowitsch und Agnes Richter trug Texte aus Nikolaj Sucharows „1917. Tagebuch der Russischen Revolution“ vor. Ergänzt wurden dessen Augenzeugenberichte durch zeitgleich erschienene Artikel aus der sozialdemokratischen „Schleswig-Holsteinischen Volkszeitung“, in der über die russischen Ereignisse berichtet wurde.

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Zahl der Zweitjobber in Kiel auf 7.800 gestiegen:

Haupterwerb muss zum Leben reichen

01. Dezember 2017 Immer mehr Zweitjobber: Rund 7.800 Menschen in Kiel haben neben dem Haupterwerb noch einen Minijob – 49 Prozent mehr als noch vor zehn Jahren. Das teilt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten mit. Die NGG Schleswig-Holstein Nord beruft sich dabei auf neueste Zahlen der Arbeitsagentur. Besonders verbreitet sind Zweitjobs demnach im Gastgewerbe: 1.070 geringfügig Beschäftigte arbeiten in der Branche in Kiel – zusätzlich zu einer sozialversicherungspflichtigen Stelle. Gegenüber 2007 stieg ihre Zahl um 123 Prozent.

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Gewerkschaftsticker

01. Dezember 2017 Ritual oder richtige Mobilisierung? Die Tarifrunde der IG Metall startet unter neuen politischen Vorzeichen da die SPD nicht mehr an der Regierung beteiligt ist. Schwarz, Gelb und Grün sondieren Flexibilisierung und werden weitere ArbeitnehmerInnenrechte schleifen Die günstige Konjunktur hat die Profite der Großkonzerne nach oben getrieben; zugleich bedrohen Dieselskandal, Umstrukturierungen und Digitalisierung Arbeitsplätze. Die Forderungen, mit denen die IG Metall in die Tarifrunde gehen will, spiegeln diese widersprüchliche Situation wider. Die wichtigsten lauten: Sechs Prozent mehr Entgelt ,Arbeitszeiten, die zum Leben passen. Darunter ist zu verstehen, dass Beschäftigte ihre Lebensarbeitszeit flexibler planen können sollen, z. B. indem sie zeitweilig auf eine 28-Stunden-Woche wechseln und dann auf ihr „Normalarbeitsverhältnis“ zurückkehren dürfen, sowie Entgeltzuschuss für Familie und Gesundheit. (hg)

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  99. Größtes Plus für die Frauen
  100. Stadt Kiel profitiert: Der „8,50-Euro-Daumen“ ist oben
  101. Tarifabschluss in zweiter Urabstimmung
  102. Gewerkschaftsticker
  103. Private Bauaufsicht geplant
  104. Keine Kriegsschiffe und Tornados nach Syrien
  105. Tarifstreit endgültig beendet
  106. Gewerkschaftsticker
  107. Vermögenswirksame Leistungen - Wer sie nicht nutzt, verschenkt Geld!
  108. Appell zur Reform des Erbschaft- und Schenkungsteuergesetzes
  109. Urabstimmung für unbefristeten Streik
  110. Gewerkschaftsticker
  111. After Work Infos 2015
  112. (Keine!) Angst vor der Cloud
  113. Kiel muss 8,4-mal so viele Wohnungen schaffen wie bisher
  114. 1.000 Busfahrer in Ausstand
  115. Stellenabbau bei den "Lübecker Nachrichten"
  116. Gewerkschaftsticker
  117. Keine Ausbildung mehr in Kiel?
  118. DGB Nord gegen Schau-Abschiebungen
  119. Telekom plant Ausbildungs-Kahlschlag
  120. Der Arbeitskampf von Erzieher- und SozialarbeiterInnen geht in eine neue Runde
  121. Gewerkschaftsticker
  122. Dicke Luft in den Backstuben in Kiel
  123. Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus!
  124. Gewerkschaftsbasis lehnt Schlichterspruch mit überwältigender Mehrheit ab
  125. 1.200 Bäcker in Kiel wollen mehr Brötchen verdienen
  126. Sozial- und Erziehungsdienst: Mitglieder lehnen Schlichterspruch ab
  127. Gewerkschaftstiker
  128. Gewerkschaftsprotest gegen Personalnot
  129. Neue Paketzusteller werden Niedriglöhner
  130. Streikende "total sauer" über Schlichtung
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  132. Ausbeutung auf dem Erdbeerfeld
  133. Für weitere Verhandlungen, gegen den Grexit – für den Euro
  134. Gewerkschaftsticker
  135. Management schaltet auf stur
  136. Aktionen gehen trotz Schlichtung weiter
  137. Bundesweiter Gewerkschaftsprotest gegen Personalnot in Krankenhäusern
  138. Post bewegt sich keinen Millimeter auf Beschäftigte zu
  139. Streikende Postler wollen die Politiker, vor allem der SPD, aus ihrer Zuschauerrolle holen
  140. 500 Erzieher_innen in Kiel erneut auf der Straße!
  141. Solidarität mit den Kita-Beschäftigten und den KollegInnen in Griechenland und der Türkei
  142. Gewerkschaftsticker
  143. Unbefristeter Streik im Sozial- und Erziehungsdienst
  144. Streikende Erzieher und Sozialarbeiter machen Druck – auch in Kiel
  145. Der Streik der GDL und die öffentliche Hetze
  146. DB-Streik heute um 19 Uhr beendet
  147. 93,44 Prozent der ver.di-Mitglieder stimmen für unbefristeten Streik
  148. Wir wollen die Arbeit der Zukunft gestalten!
  149. Gewerkschaftsticker
  150. Spalten Teile der sozialdemokratischen Gewerkschaftsbürokraten den DGB?
  151. Kein Pakt mit „Arbeitgebern“ und Regierung gegen das Streikrecht!
  152. Konflikt um Billigtöchter spitzt sich zu
  153. Unbefristete Streiks in Aussicht
  154. Gemeinsam für bessere Arbeitsbedingungen in Krankenhäusern und Altenpflege!
  155. Sozial-und Erziehungsberufe jetzt aufwerten !
  156. 3000 Streikende zogen durch Kiel
  157. Gewerkschaftsticker
  158. Arbeitskampf beendet ehe er richtig beginnen konnte
  159. 3000 Streikende zogen durch Kiel
  160. Gewerkschaftsticker
  161. Über 20.000 Metaller streikten im Norden
  162. Auch in SH kein Tarifvertrag
  163. Polizei schiesst auf streikende Bergarbeiter im Süden Polens
  164. Griechenland nach der Wahl − Keine Gefahr, sondern eine Chance für Europa
  165. Streik verboten – türkische Metaller im Widerstand
  166. Gewerkschaftsaktion am Kieler Bahnhof
  167. Gewerkschaftsticker
  168. Lohnabsenkungen von bis zu 20 Prozent für befristet Beschäftigte geplant
  169. IG Metall Tarifrunde 2015
  170. In Kiel demonstrierten mehr als 11.000 Menschen gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit.
  171. Gewerkschaftsaktion zum Mindestlohn am Kieler Bahnhof
  172. Gewerkschaftsticker
  173. Aufruf zur Kundgebung 21.1.2015 Kiel
  174. Medienkonzern Madsack im Vormarsch
  175. Es geht ein tiefer Riss durch den DGB
  176. IG Metall Küste übergibt Forderungen für Tarifrunde 2015 an Arbeitgeber
  177. Gleiche Besoldung für gleichwertige Arbeit
  178. Verhandlungen nach Gutsherrenart
  179. Solidarität mit Lokführern und anderen Eisenbahnern
  180. Gewerkschaftsticker
  181. Jeder fünfte muss gehen
  182. Erklärung des ver.di Bezirksvorstandes Kiel-Plön
  183. DGB verurteilt Überfall auf Landesverband der Sinti und Roma
  184. Armuts-Risiko von Kindern in Kiel nimmt wieder zu
  185. Was will die GDL?
  186. Gewerkschaftsticker
  187. „Lokführerstreik droht Deutschland ins Chaos zu stürzen. Gewerkschaft läuft Amok“
  188. Gewerkschaftsticker
  189. Hände weg vom Streikrecht
  190. ver.di Unterschriftensammlung:
  191. Gewerkschaftsticker
  192. Caterpillar vernichtet 240 Arbeitsplätze
  193. "Wir schäumen vor Wut"
  194. IG Metall-Betriebsräte fordern mehr Rüstung
  195. Drohender Stellenabbau
  196. Urabstimmung am UKSH
  197. Gewerkschaftsticker
  198. „Zu wenig Geld, zu wenig Personal, zu wenig Anerkennung … es reicht!“
  199. Tarifeinigung beim AWO-Kreisverband Kiel erreicht
  200. coop Kiel schließt Fuhrpark